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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 


Kirchen und Kapellen (Teil 2)
>> Lesen Sie hier mehr über die Künstlerin Martina Engelhardt.
>> Verfasser der Kurzportraits.
Anzahl an Bilder: 14
Ordner: 08-kirche-u-kapellen-teil2
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Evangelische Kirche „St. Bartholomäuskirche“ in Memmelsdorf
Ihr Aussehen erhielt sie in den Jahren 1721 bis 1723, als das Langhaus erstellt und der ursprünglich spätgotische Chorturm umgestaltet wurde. Seither trägt dieser über einer welschen Haube noch eine doppelte Laterne. Auffallend bei der evangelischen Kirche ist das mächtige, katholische Bischofswappen über dem Portal. Es steht für den damaligen Würzburger Fürstbischof Johann Phillipp Franz von Schönborn. Das Innere beherbergt in den bemalten Emporenbrüstungen eine „Bibel in Bildern“. Insgesamt 66 Bilder erzählen neutestamentliche Geschichten, beginnend mit dem Besuch Marias bei Elisabeth und endend mit der Bekehrung Saulus. 2001 erfolgte eine Generalsanierung, wobei Mauern stabilisiert und aufgetretene Risse verpresst wurden. Drei Jahre später wurde das Orgelgehäuse aus den Jahren 1722 oder 1739 renoviert.
Evangelische Kirche „St. Bartholomäuskirche“ in Memmelsdorf Ihr Aussehen erhielt sie in den Jahren 1721 bis 1723, als das Langhaus erstellt und der ursprünglich spätgotische Chorturm umgestaltet wurde. Seither trägt dieser über einer welschen Haube noch eine doppelte Laterne. Auffallend bei der evangelischen Kirche ist das mächtige, katholische Bischofswappen über dem Portal. Es steht für den damaligen Würzburger Fürstbischof Johann Phillipp Franz von Schönborn. Das Innere beherbergt in den bemalten Emporenbrüstungen eine „Bibel in Bildern“. Insgesamt 66 Bilder erzählen neutestamentliche Geschichten, beginnend mit dem Besuch Marias bei Elisabeth und endend mit der Bekehrung Saulus. 2001 erfolgte eine Generalsanierung, wobei Mauern stabilisiert und aufgetretene Risse verpresst wurden. Drei Jahre später wurde das Orgelgehäuse aus den Jahren 1722 oder 1739 renoviert. 293 Kb
Katholische Kirche „Kiliaqnskirche“ in Pfarrweisach
Die Geschichte der ehemaligen Kirchenburg weist wahrscheinlich bis ins achte oder neunte Jahrhundert zurück. Der Bau der jetzigen Kirche erfolgte jedoch 1499 bis 1519. Der spätgotische Charakter wird vor allem an den Streben, Gewölben und Fenstern deutlich. Eine Umgestaltung erfolgte im Barock: Erst wurde der Turm auf den alten Grundmauern erhöht, dann 1716 – 1717 auch das Langhaus. Insbesondere aufgrund von Beschädigungen durch Blitzeinschläge wurden immer wieder Reparaturen notwendig. Ende des 19. Jahrhunderts war man sich nicht einig, ob die Kirchenausstattung barock oder wieder gotisch werden sollte, schließlich setzte sich der ältere Stil durch. Weitere umfassende Renovierungen erfolgten 1954 und 1987 – 1991.
Katholische Kirche „Kiliaqnskirche“ in Pfarrweisach Die Geschichte der ehemaligen Kirchenburg weist wahrscheinlich bis ins achte oder neunte Jahrhundert zurück. Der Bau der jetzigen Kirche erfolgte jedoch 1499 bis 1519. Der spätgotische Charakter wird vor allem an den Streben, Gewölben und Fenstern deutlich. Eine Umgestaltung erfolgte im Barock: Erst wurde der Turm auf den alten Grundmauern erhöht, dann 1716 – 1717 auch das Langhaus. Insbesondere aufgrund von Beschädigungen durch Blitzeinschläge wurden immer wieder Reparaturen notwendig. Ende des 19. Jahrhunderts war man sich nicht einig, ob die Kirchenausstattung barock oder wieder gotisch werden sollte, schließlich setzte sich der ältere Stil durch. Weitere umfassende Renovierungen erfolgten 1954 und 1987 – 1991. 283 Kb
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