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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 

Hetschingsmühle (Januar 2005)

1411 taucht der Name Hetschingsmühle erstmals in den Urkunden der Stadt Ebern auf. Die Stadt vergab sie als Lehen, musste sie aber 1648, am Ende des 30-jährigen Krieges, verkaufen. Das heutige Hauptgebäude mit dem Erdgeschoss aus Sandstein und dem Aufbau aus Fachwerk dürfte um 1770 hier an der Baunach entstanden sein. 1965 wurde der Sägebetrieb eingestellt. Bemerkenswert ist der Reliefstein mit den Müllersymbolen über der Eingangstür.
Hetschingsmühle (Januar 2005) 1411 taucht der Name Hetschingsmühle erstmals in den Urkunden der Stadt Ebern auf. Die Stadt vergab sie als Lehen, musste sie aber 1648, am Ende des 30-jährigen Krieges, verkaufen. Das heutige Hauptgebäude mit dem Erdgeschoss aus Sandstein und dem Aufbau aus Fachwerk dürfte um 1770 hier an der Baunach entstanden sein. 1965 wurde der Sägebetrieb eingestellt. Bemerkenswert ist der Reliefstein mit den Müllersymbolen über der Eingangstür. 73 Kb
Hemmendorfer Mühle (Februar 2005)

Die Hemmendorfer Mühle wurde bereits 1225 unter dem Namen Dornmühle urkundlich erwähnt. Zwischen 1869 und 1875 sind das dreistöckige Mühlengebäude und stattliche Wohnhaus aus Sandsteinen vom Bretzenstein neu gebaut und prächtig eingerichtet worden. Ab 1923 versorgte die Hemmendorfer Mühle den ganzen mittleren Itzgrund mit Strom. 1962 ist der Mahlbetrieb eingestellt worden. Die heutigen Eigentümer haben in den letzten Jahren das ganze Anwesen, das unter Denkmalschutz steht, hervorragend renoviert.
Hemmendorfer Mühle (Februar 2005) Die Hemmendorfer Mühle wurde bereits 1225 unter dem Namen Dornmühle urkundlich erwähnt. Zwischen 1869 und 1875 sind das dreistöckige Mühlengebäude und stattliche Wohnhaus aus Sandsteinen vom Bretzenstein neu gebaut und prächtig eingerichtet worden. Ab 1923 versorgte die Hemmendorfer Mühle den ganzen mittleren Itzgrund mit Strom. 1962 ist der Mahlbetrieb eingestellt worden. Die heutigen Eigentümer haben in den letzten Jahren das ganze Anwesen, das unter Denkmalschutz steht, hervorragend renoviert. 83 Kb
Schlossmühle Rügheim (März 2005)

Die Schlossmühle gehörte, wie der Name andeutet, zum Rügheimer Schloss und wurde als Getreidemühle bereits 1412 erstmals urkundlich erwähnt. 1714 kam sie an den Ritterkanton Baunach, dann nach 1816 in Privatbesitz. 1956 wurde sie stillgelegt und diente als Wohnhaus. In den 90er Jahren wurde sie beispielhaft restauriert. Ihre jetzigen Besitzer erhielten für diese hervorragende Arbeit eine Anerkennung der Hypo-Kulturstiftung.
Schlossmühle Rügheim (März 2005) Die Schlossmühle gehörte, wie der Name andeutet, zum Rügheimer Schloss und wurde als Getreidemühle bereits 1412 erstmals urkundlich erwähnt. 1714 kam sie an den Ritterkanton Baunach, dann nach 1816 in Privatbesitz. 1956 wurde sie stillgelegt und diente als Wohnhaus. In den 90er Jahren wurde sie beispielhaft restauriert. Ihre jetzigen Besitzer erhielten für diese hervorragende Arbeit eine Anerkennung der Hypo-Kulturstiftung. 85 Kb
Stahlsmühle Dampfach (April 2005)
 
Die Steinsmühle in Dampfach wurde Mitte des achzehnten Jahrhunderts errichtet. Noch heute zeugt die Jahreszahl 1754 von ihrer bewegten Geschichte. Das Mahlen wurde bereits vor dem zweiten Weltkrieg eingestellt. Seit 1985 umfangreich renoviert, dient sie heute als Wohnraum, während das Wirtschaftsgebäude, die Stallungen sowie das riesige Grundstück als Reitanlage genutzt werden.
Stahlsmühle Dampfach (April 2005) Die Steinsmühle in Dampfach wurde Mitte des achzehnten Jahrhunderts errichtet. Noch heute zeugt die Jahreszahl 1754 von ihrer bewegten Geschichte. Das Mahlen wurde bereits vor dem zweiten Weltkrieg eingestellt. Seit 1985 umfangreich renoviert, dient sie heute als Wohnraum, während das Wirtschaftsgebäude, die Stallungen sowie das riesige Grundstück als Reitanlage genutzt werden. 77 Kb
Eschenauer Mühle (Mai 2005)

Die Mühle in Eschenau wurde vermutlich 1656 erbaut. Das Fachobergeschoss des heutigen Mansard-Frackdachhauses mit Halbwalm dürfte im 18. Jahrhundert entstanden sein. Der Mühlenbetrieb wurde bereits um 1890 wegen Wassermangels eingestellt, danach wurde eine Schmiede eingerichtet, welche noch bis weit in das 20. Jahrhundert hinein in Betrieb war. Zur Zeit wird sie nach einem Besitzerwechsel liebevoll restauriert.
Eschenauer Mühle (Mai 2005) Die Mühle in Eschenau wurde vermutlich 1656 erbaut. Das Fachobergeschoss des heutigen Mansard-Frackdachhauses mit Halbwalm dürfte im 18. Jahrhundert entstanden sein. Der Mühlenbetrieb wurde bereits um 1890 wegen Wassermangels eingestellt, danach wurde eine Schmiede eingerichtet, welche noch bis weit in das 20. Jahrhundert hinein in Betrieb war. Zur Zeit wird sie nach einem Besitzerwechsel liebevoll restauriert. 75 Kb
Stadtmühle Königsberg (Juni 2005)

Die Königsberger Stadtmühle ist noch vergleichsweise jung. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auf den Fundamenten ihrer Vorgängerin im Barockstil erbaut. Es handelt sich hier um die „untere Mühle“ in Königsberg. Gemahlen wurde bis 1939. Während des Krieges diente die Mühle noch als Schrotmühle. Der zugehörige Weiher wurde in den 60er Jahren zugeschüttet. Noch heute besticht sie durch ihr sehr schönes, stilechtes äußeres Aussehen.
Stadtmühle Königsberg (Juni 2005) Die Königsberger Stadtmühle ist noch vergleichsweise jung. Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts auf den Fundamenten ihrer Vorgängerin im Barockstil erbaut. Es handelt sich hier um die „untere Mühle“ in Königsberg. Gemahlen wurde bis 1939. Während des Krieges diente die Mühle noch als Schrotmühle. Der zugehörige Weiher wurde in den 60er Jahren zugeschüttet. Noch heute besticht sie durch ihr sehr schönes, stilechtes äußeres Aussehen. 332 Kb
Aumühle Prölsdorf (Juli 2005)

Die Aumühle wurde von Georg Adam Aumüller errichtet und trägt auf dem Scheitelstein des Eingangs die Jahreszahl 1769. Die Mühle ersetzte ein bereits lange Zeit zuvor existierendes Gebäude. Bis zum Jahre 1923 trieb das oberschlächtige Wasserrad noch eine Schneidesäge mit an. 1948 wurde eine neue Mühlenanlage eingebaut, der Betrieb jedoch bereits 1964 wieder eingestellt. 1998 wurde der historische Mühlentrakt zu Wohnzwecken umgestaltet. Die Nachkommen des Georg Adam Aumüller bewohnen noch heute die Mühle.
Aumühle Prölsdorf (Juli 2005) Die Aumühle wurde von Georg Adam Aumüller errichtet und trägt auf dem Scheitelstein des Eingangs die Jahreszahl 1769. Die Mühle ersetzte ein bereits lange Zeit zuvor existierendes Gebäude. Bis zum Jahre 1923 trieb das oberschlächtige Wasserrad noch eine Schneidesäge mit an. 1948 wurde eine neue Mühlenanlage eingebaut, der Betrieb jedoch bereits 1964 wieder eingestellt. 1998 wurde der historische Mühlentrakt zu Wohnzwecken umgestaltet. Die Nachkommen des Georg Adam Aumüller bewohnen noch heute die Mühle. 84 Kb
Reinhardsmühle Kirchaich (August 2005)

Bereits 1686 wird ein Hübner Andreas als Müller und Besitzer der Reinhardsmühle erwähnt, welche ehemals in Besitz des Klosters Ebrach gewesen sein soll. Georg Reinhard richtete sie um 1930 neu ein und schaffte auch eine Schneidesäge an. Beim Einbau der Reinigungsanlage unterlief jedoch ein Fehler, das erzeugte Mehl war grau, die Mühle malte „Zement“. Die Mühle verlor daraufhin ihre Kundschaft und musste 1933 stillgelegt werden. Eine Tafel erinnert an den gelehrten Benediktinerpater Amilian Graser (1756-1795), dessen Familie damals die Mühle besaß.
Reinhardsmühle Kirchaich (August 2005) Bereits 1686 wird ein Hübner Andreas als Müller und Besitzer der Reinhardsmühle erwähnt, welche ehemals in Besitz des Klosters Ebrach gewesen sein soll. Georg Reinhard richtete sie um 1930 neu ein und schaffte auch eine Schneidesäge an. Beim Einbau der Reinigungsanlage unterlief jedoch ein Fehler, das erzeugte Mehl war grau, die Mühle malte „Zement“. Die Mühle verlor daraufhin ihre Kundschaft und musste 1933 stillgelegt werden. Eine Tafel erinnert an den gelehrten Benediktinerpater Amilian Graser (1756-1795), dessen Familie damals die Mühle besaß. 82 Kb
Mainmühle Haßfurt (September 2005)

Die Mainmühle, 1411 erstmals erwähnt, war über lange Zeit hinweg eine der besten Einnahmequellen der Stadt. 1430 baute die Stadt ein Wehr über den Main, ein großes Hindernis für die Schifffahrt, da es nur ein oder zwei Mal am Tag geöffnet wurde. 400 Jahre später erhielt die Stadt Haßfurt durch einen Abtretungsprozess des bayerischen Staates für die Mühle 40 000 fl. Danach dienten die Gebäude als Gasanstalt. Nach zwei Brandstiftungen jedoch blieb von ihnen 1899 lediglich ein Trümmerhaufen übrig. Zu Beginn des 3. Jahrtausends wurde die Mühle aus den Resten wieder aufgebaut und ist seit 2001 Sitz des Volksbildungswerkes der Stadt Haßfurt.
Mainmühle Haßfurt (September 2005) Die Mainmühle, 1411 erstmals erwähnt, war über lange Zeit hinweg eine der besten Einnahmequellen der Stadt. 1430 baute die Stadt ein Wehr über den Main, ein großes Hindernis für die Schifffahrt, da es nur ein oder zwei Mal am Tag geöffnet wurde. 400 Jahre später erhielt die Stadt Haßfurt durch einen Abtretungsprozess des bayerischen Staates für die Mühle 40 000 fl. Danach dienten die Gebäude als Gasanstalt. Nach zwei Brandstiftungen jedoch blieb von ihnen 1899 lediglich ein Trümmerhaufen übrig. Zu Beginn des 3. Jahrtausends wurde die Mühle aus den Resten wieder aufgebaut und ist seit 2001 Sitz des Volksbildungswerkes der Stadt Haßfurt. 78 Kb
Kuchenmühle Burgpreppach (Oktober 2005)
Vermutlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut, betreibt 1814 Joseph Klein die Kuchenmühle. Ihr Name könnte auf eine technische Einrichtung zurückgehen, die es ermöglichte, Weißmehl zum Kuchenbacken herzustellen. Die Mühle war aber auch Ölmühle gewesen, in welcher Leinöl aus Flachs durch Auspressen gewonnen wurde. Dieses diente als Medikament gegen rheumatische Schmerzen sowie als Grundbaustein für Leinölfirnis, Kitt. Daher könnte der Namen auch von einer großen Küche zum Ölkochen her stammen. Anfang der Zwanzigerjahre wurde das Mahlen eingestellt und Strom erzeugt, der dann Gemeinfeld mit elektrischem Licht versorgte. Die Mühle erzeugt heute noch Strom.
Kuchenmühle Burgpreppach (Oktober 2005) Vermutlich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut, betreibt 1814 Joseph Klein die Kuchenmühle. Ihr Name könnte auf eine technische Einrichtung zurückgehen, die es ermöglichte, Weißmehl zum Kuchenbacken herzustellen. Die Mühle war aber auch Ölmühle gewesen, in welcher Leinöl aus Flachs durch Auspressen gewonnen wurde. Dieses diente als Medikament gegen rheumatische Schmerzen sowie als Grundbaustein für Leinölfirnis, Kitt. Daher könnte der Namen auch von einer großen Küche zum Ölkochen her stammen. Anfang der Zwanzigerjahre wurde das Mahlen eingestellt und Strom erzeugt, der dann Gemeinfeld mit elektrischem Licht versorgte. Die Mühle erzeugt heute noch Strom. 80 Kb
Paßmühle l. d. Baches (November 2005)

Die Herkunft des Namens Paßmühle ist nicht genau geklärt. Wahrscheinlich hat er sich ab 1700 umgangssprachlich aus einem Sebastian („Bastel“) herausgeschliffen. 1598 war sie noch die untere Mühl von Neubrunn. Von da an sind fast alle Besitzer der Mühle rechts des (Ebels)Baches bekannt. Der viel bewunderte Bildstock wurde 1725 von Hansjörg und Kunigunda Neuheuser gestiftet.
Paßmühle l. d. Baches (November 2005) Die Herkunft des Namens Paßmühle ist nicht genau geklärt. Wahrscheinlich hat er sich ab 1700 umgangssprachlich aus einem Sebastian („Bastel“) herausgeschliffen. 1598 war sie noch die untere Mühl von Neubrunn. Von da an sind fast alle Besitzer der Mühle rechts des (Ebels)Baches bekannt. Der viel bewunderte Bildstock wurde 1725 von Hansjörg und Kunigunda Neuheuser gestiftet. 76 Kb
Kimmelsmühle Aidhausen (Dezember 2005)

Bei der Kimmelsmühle handelt es sich um eine typische Getreidemühle; 1604 wurde sie erstmals erwähnt. Gleich unterhalb von Nassach gelegen, war sie einst dem Ort Niedernassach angehörig, einer Siedlung, welche nach dem 30-jährigen Krieg aufgegeben wurde. Der Mühlenbetrieb wurde bereits 1870 endgültig eingestellt.
Kimmelsmühle Aidhausen (Dezember 2005) Bei der Kimmelsmühle handelt es sich um eine typische Getreidemühle; 1604 wurde sie erstmals erwähnt. Gleich unterhalb von Nassach gelegen, war sie einst dem Ort Niedernassach angehörig, einer Siedlung, welche nach dem 30-jährigen Krieg aufgegeben wurde. Der Mühlenbetrieb wurde bereits 1870 endgültig eingestellt. 81 Kb