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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 


Heilkräuter – Schätze der Region
>> Lesen Sie hier mehr über den Fotografen Robert Lauer.

Anzahl an Bilder: 12
Ordner: 14-impressionen_2015
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LÖWENZAHN (Taraxacum officinale)
Ab April überziehen gelbe Teppiche des Löwenzahns, auch treffend Sonnenwirbel genannt, die Wiesen unserer Heimat, um sich später in ein Feld weißer Pusteblumen zu verwandeln. Gartenbesitzer mögen die Pflanze weniger, dabei handelt es sich hier sowohl um eine wertvolle, entwässernd wirkende Salatpflanze, einer der ersten frischen vitaminreichen Salate
im Frühjahr lässt sich daraus herstellen: 200 Gramm der zarten Blättchen werden hierfür in Salzwasser vorsichtig gewaschen und mit einer Marinade aus Sonnenblumenöl, Zitronensaft, Petersilie, Schnittlauch und Salz versehen.
LÖWENZAHN (Taraxacum officinale) Ab April überziehen gelbe Teppiche des Löwenzahns, auch treffend Sonnenwirbel genannt, die Wiesen unserer Heimat, um sich später in ein Feld weißer Pusteblumen zu verwandeln. Gartenbesitzer mögen die Pflanze weniger, dabei handelt es sich hier sowohl um eine wertvolle, entwässernd wirkende Salatpflanze, einer der ersten frischen vitaminreichen Salate im Frühjahr lässt sich daraus herstellen: 200 Gramm der zarten Blättchen werden hierfür in Salzwasser vorsichtig gewaschen und mit einer Marinade aus Sonnenblumenöl, Zitronensaft, Petersilie, Schnittlauch und Salz versehen. 55 Kb
SCHACHTELHALM (Equisetum arvense)
Der Schachtelhalm stammt aus einer traditionsreichen Familie: vor ca. 375 Millionen Jahren entstanden, entwickelten sich seine Vorgänger zu Pflanzen mit einer Wuchshhöhe von bis zu 30 Metern und einem Stammdurchmesser von einem Meter. Heute wird er bis zu 2 Meter hoch, antreffen kann man ihn überall dort, wo es feucht oder sogar nass ist. Er eignet
sich vorzüglich zur Herstellung eines Wohlfühlbades: man übergießt 100 Gramm Ackerschachtelhalm mit 2 Litern heißem Wasser, läßt den Sud 1 Stunde abkühlen, erhitzt ihn danach nochmals langsam und lässt ihn 15 Minuten köcheln.
Empfohlen wird ein Vollbad von ca. 10 Minuten bei 38 Grad, danach sollte man sich mindestens eine Stunde Bettruhe gönnen.
SCHACHTELHALM (Equisetum arvense) Der Schachtelhalm stammt aus einer traditionsreichen Familie: vor ca. 375 Millionen Jahren entstanden, entwickelten sich seine Vorgänger zu Pflanzen mit einer Wuchshhöhe von bis zu 30 Metern und einem Stammdurchmesser von einem Meter. Heute wird er bis zu 2 Meter hoch, antreffen kann man ihn überall dort, wo es feucht oder sogar nass ist. Er eignet sich vorzüglich zur Herstellung eines Wohlfühlbades: man übergießt 100 Gramm Ackerschachtelhalm mit 2 Litern heißem Wasser, läßt den Sud 1 Stunde abkühlen, erhitzt ihn danach nochmals langsam und lässt ihn 15 Minuten köcheln. Empfohlen wird ein Vollbad von ca. 10 Minuten bei 38 Grad, danach sollte man sich mindestens eine Stunde Bettruhe gönnen. 66 Kb
GÄNSEBLÜMCHEN (Bellis perennis)
Das Gänseblümchen, im Volksmund auch Maßliebchen genannt, ist eine unserer bekanntesten Pflanzenarten. In Garten, Parks und auf Weiden kann man es finden, von März bis in den späten Oktober hinein blüht es stetig. Die Knospen, die jungen Blätter und die Blüten können als Salatbeigabe Verwendung finden, insbesondere jedoch werden seine Blätter zur Herstellung von Tee eingesetzt; dieser regt Appetit und Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und kann durch seine krampfstillenden Fähigkeiten auch Husten lindern. Für einen Gänseblümchen-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Gänseblümchen-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.
GÄNSEBLÜMCHEN (Bellis perennis) Das Gänseblümchen, im Volksmund auch Maßliebchen genannt, ist eine unserer bekanntesten Pflanzenarten. In Garten, Parks und auf Weiden kann man es finden, von März bis in den späten Oktober hinein blüht es stetig. Die Knospen, die jungen Blätter und die Blüten können als Salatbeigabe Verwendung finden, insbesondere jedoch werden seine Blätter zur Herstellung von Tee eingesetzt; dieser regt Appetit und Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und kann durch seine krampfstillenden Fähigkeiten auch Husten lindern. Für einen Gänseblümchen-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Gänseblümchen-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. 58 Kb
ROSSKASTANIE (Aesculus hippocastaneum)
Die Rosskastanie ist der typische Schattenspender bayerischer Biergärten. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Blüten, „Kerzen“ genannt, sitzen in aufrecht stehenden Blütenständen zusammen. Wenige Tropfen einer Tinktur, hergestellt aus den Blüten, verspricht bei Sitzbädern eine wahre Erholung krampfaderbelasteter Beine: ein gut verschließbares Glas mit den Blüten füllen, Weingeist (ca. 50 %) zusetzen, bis die Kräuter bedeckt sind, dann das geschlossene Glas an einen warmen Ort stellen. Nach ca. vier Wochen lässt man die Tinktur durch einen Kaffeefilter laufen. Verschlossen in einem dunklem Glas sie mehrere Monate.
ROSSKASTANIE (Aesculus hippocastaneum) Die Rosskastanie ist der typische Schattenspender bayerischer Biergärten. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Blüten, „Kerzen“ genannt, sitzen in aufrecht stehenden Blütenständen zusammen. Wenige Tropfen einer Tinktur, hergestellt aus den Blüten, verspricht bei Sitzbädern eine wahre Erholung krampfaderbelasteter Beine: ein gut verschließbares Glas mit den Blüten füllen, Weingeist (ca. 50 %) zusetzen, bis die Kräuter bedeckt sind, dann das geschlossene Glas an einen warmen Ort stellen. Nach ca. vier Wochen lässt man die Tinktur durch einen Kaffeefilter laufen. Verschlossen in einem dunklem Glas sie mehrere Monate. 91 Kb
LUNGENKRAUT (Pulmonaria officinalis)
Das Lungenkraut ist in luftigen Buchenmischwäldern und an Waldrändern zuhause. Es wird ca. 20 cm hoch. Blütezeit ist März bis Mai, die junge Blüte ist rot gefärbt und verändert nach wenigen Tagen ihre Farbe in Blau. Vom Husten bis zur Tuberkulose, vom Lungenkraut versprach man sich einst heilende Wirkung bei unterschiedlichsten Lungenkrankheiten.
Heute spielt es in der Heilkunde keine nennenswerte Rolle mehr, lediglich als Tee, meist in Beimischungen, findet es Verwendung. Zur äußerlichen Wundheilung für Umschläge und Waschungen wurde folgendes Rezept übertragen: Blätter und Blüten mit kochendem Wasser übergießen, pro Tasse ein bis zwei Teelöffel, den Sud lässt man 10 Minuten ziehen.
LUNGENKRAUT (Pulmonaria officinalis) Das Lungenkraut ist in luftigen Buchenmischwäldern und an Waldrändern zuhause. Es wird ca. 20 cm hoch. Blütezeit ist März bis Mai, die junge Blüte ist rot gefärbt und verändert nach wenigen Tagen ihre Farbe in Blau. Vom Husten bis zur Tuberkulose, vom Lungenkraut versprach man sich einst heilende Wirkung bei unterschiedlichsten Lungenkrankheiten. Heute spielt es in der Heilkunde keine nennenswerte Rolle mehr, lediglich als Tee, meist in Beimischungen, findet es Verwendung. Zur äußerlichen Wundheilung für Umschläge und Waschungen wurde folgendes Rezept übertragen: Blätter und Blüten mit kochendem Wasser übergießen, pro Tasse ein bis zwei Teelöffel, den Sud lässt man 10 Minuten ziehen. 78 Kb
SCHAFGARBE (Achillea millefolium)
An sonnigen Wegesrändern und auf Wiesen blüht von Juni bis August eine Pflanze, deren Heilwirkung der Sage nach bereits von Achilles geschätzt wurde: die Schafgarbe! Und noch heute werden zur beschleunigten Wundheilung Kompressen in eine verdünnte Tinktur getaucht. Zur Herstellung dieser Tinktur erntet man die blühende Pflanze etwa 10 cm
vom Boden ab, zerkleinert sie, wegen des stabilen Stengels am besten mit einer Schere, füllt damit ein Glas, übergießt sie mit Weingeist (ca. 50 %). Das geschlossene Glas steht mehrere Wochen, danach wird die Tinktur gefiltert (Kaffeefilter) und in einem dunklen Glas aufbewahrt. Verschlossen hält die Tinktur bis zur kommenden Saison.
SCHAFGARBE (Achillea millefolium) An sonnigen Wegesrändern und auf Wiesen blüht von Juni bis August eine Pflanze, deren Heilwirkung der Sage nach bereits von Achilles geschätzt wurde: die Schafgarbe! Und noch heute werden zur beschleunigten Wundheilung Kompressen in eine verdünnte Tinktur getaucht. Zur Herstellung dieser Tinktur erntet man die blühende Pflanze etwa 10 cm vom Boden ab, zerkleinert sie, wegen des stabilen Stengels am besten mit einer Schere, füllt damit ein Glas, übergießt sie mit Weingeist (ca. 50 %). Das geschlossene Glas steht mehrere Wochen, danach wird die Tinktur gefiltert (Kaffeefilter) und in einem dunklen Glas aufbewahrt. Verschlossen hält die Tinktur bis zur kommenden Saison. 59 Kb
HIRTENTÄSCHEL (Capsella bursa-pastoris)
Die Nase blutet? Wohl dem, der getrocknetes Hirtentäschelkraut zur Hand hat. Zwei Teelöffel davon mit heißem Wasser übergießen, nach zehn Minuten einen Wattebausch damit tränken und diesen in das betroffene Nasenloch stecken.
Die Pflanze wächst überall dort, wo die Sonne scheint und der Mensch Brachland hinterlässt, zwischen Pflastersteinen, an Wegrändern, auf ungenutztem Ackerboden. Geerntet wird die komplette Pflanze, möglichst mit Wurzelanteil. Von April
bis Oktober blüht es, charakteristisch sind die herzförmigen Früchte, die der Pflanze ihren Namen gaben und im Übrigen auch als Delikatesse gelten: frisch gerupft auf einem Butterbrot bieten sie einen nussartigen Geschmack.
HIRTENTÄSCHEL (Capsella bursa-pastoris) Die Nase blutet? Wohl dem, der getrocknetes Hirtentäschelkraut zur Hand hat. Zwei Teelöffel davon mit heißem Wasser übergießen, nach zehn Minuten einen Wattebausch damit tränken und diesen in das betroffene Nasenloch stecken. Die Pflanze wächst überall dort, wo die Sonne scheint und der Mensch Brachland hinterlässt, zwischen Pflastersteinen, an Wegrändern, auf ungenutztem Ackerboden. Geerntet wird die komplette Pflanze, möglichst mit Wurzelanteil. Von April bis Oktober blüht es, charakteristisch sind die herzförmigen Früchte, die der Pflanze ihren Namen gaben und im Übrigen auch als Delikatesse gelten: frisch gerupft auf einem Butterbrot bieten sie einen nussartigen Geschmack. 46 Kb
BEINWELL (Symphytum officinale)
Spät im Sommer blüht an unseren Bachläufen der Beinwell mit seinem dichten, dicken, behaarten Kraut und den lila Blüten. Lange setzte man bei offenen Wunden und Knochenbrüchen auf seine heilende Wirkung, und noch heute schätzt man die Schmerzlinderung durch das Öl, das man aus seinen Wurzeln gewinnt: Wurzeln trocknen, in ein Glas füllen, mit Olivenöl übergießen, das Glas verschließen und in einem Wasserbad vorsichtig erhitzen, 15 Minuten lang köcheln, abkühlen lassen. Drei Tage lang ruht der Sud an einem sonnigen Standort, ab und zu wird er geschüttelt. Danach wird er gefiltert (Kaffeefilter) und in einer dunklen Flasche gelagert. Auf Wickel aufgetragen, entfaltet das Öl seine wohltuenden Kräfte.
BEINWELL (Symphytum officinale) Spät im Sommer blüht an unseren Bachläufen der Beinwell mit seinem dichten, dicken, behaarten Kraut und den lila Blüten. Lange setzte man bei offenen Wunden und Knochenbrüchen auf seine heilende Wirkung, und noch heute schätzt man die Schmerzlinderung durch das Öl, das man aus seinen Wurzeln gewinnt: Wurzeln trocknen, in ein Glas füllen, mit Olivenöl übergießen, das Glas verschließen und in einem Wasserbad vorsichtig erhitzen, 15 Minuten lang köcheln, abkühlen lassen. Drei Tage lang ruht der Sud an einem sonnigen Standort, ab und zu wird er geschüttelt. Danach wird er gefiltert (Kaffeefilter) und in einer dunklen Flasche gelagert. Auf Wickel aufgetragen, entfaltet das Öl seine wohltuenden Kräfte. 60 Kb
GÄNSEFINGERKRAUT (Potentilla anserina)
An Straßenrändern, auf Wiesen und gepflasterten Wegen wächst Gänsefingerkraut, eine Pflanze, die von Gänsen, aber auch schon seit jeher von Menschen, sehr geschätzt wird. Es blüht den ganzen Sommer hindurch, öffnet jedoch die Blüten nur bei direkter Sonneneinstrahlung vollständig. Es gilt als krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Germanen kochten es in Milch, Hildegard von Bingen mischte es dem Wein bei, zur Linderung von Zahnschmerzen wurden
die Wurzeln gekaut. So wird Gänsefingerkraut-Milch hergestellt: pro Tasse zwei Teelöffel frisches Kraut in die kalte Milch geben, kurz aufkochen und ca. fünf Minuten ziehen lassen. Zimt und Honig beimischen und in heißem Zustand trinken.
GÄNSEFINGERKRAUT (Potentilla anserina) An Straßenrändern, auf Wiesen und gepflasterten Wegen wächst Gänsefingerkraut, eine Pflanze, die von Gänsen, aber auch schon seit jeher von Menschen, sehr geschätzt wird. Es blüht den ganzen Sommer hindurch, öffnet jedoch die Blüten nur bei direkter Sonneneinstrahlung vollständig. Es gilt als krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Germanen kochten es in Milch, Hildegard von Bingen mischte es dem Wein bei, zur Linderung von Zahnschmerzen wurden die Wurzeln gekaut. So wird Gänsefingerkraut-Milch hergestellt: pro Tasse zwei Teelöffel frisches Kraut in die kalte Milch geben, kurz aufkochen und ca. fünf Minuten ziehen lassen. Zimt und Honig beimischen und in heißem Zustand trinken. 63 Kb
HUNDSROSE (Rosa canina)
Die Hundsrose, typischer Vertreter unserer Hecken, verfügt über eine Eigenschaft, von der viele Menschen nur träumen: Sie kann sich fortwährend erneuern und daher Tausende von Jahren alt werden! Dies geschieht, indem unterirdische Sprossen kontinuierlich neue Wurzeln und aufstrebende Triebe bilden. Geschätzt wird ihre Frucht, die Vitamin C-reiche,
rot leuchtende Hagebutte. Und so entsteht Hagebuttenmus: eine beliebige Menge Hagebutten gründlich waschen, in einem Topf mit wenig Wasser erhitzen und ca. 20 Minuten kochen. Die Masse durch ein grobkörniges und danach durch ein feinkörniges
Sieb passieren, mit ein wenig Zitronensaft verfeinern. Wegen der geringen Haltbarkeit zügig verzehren.
HUNDSROSE (Rosa canina) Die Hundsrose, typischer Vertreter unserer Hecken, verfügt über eine Eigenschaft, von der viele Menschen nur träumen: Sie kann sich fortwährend erneuern und daher Tausende von Jahren alt werden! Dies geschieht, indem unterirdische Sprossen kontinuierlich neue Wurzeln und aufstrebende Triebe bilden. Geschätzt wird ihre Frucht, die Vitamin C-reiche, rot leuchtende Hagebutte. Und so entsteht Hagebuttenmus: eine beliebige Menge Hagebutten gründlich waschen, in einem Topf mit wenig Wasser erhitzen und ca. 20 Minuten kochen. Die Masse durch ein grobkörniges und danach durch ein feinkörniges Sieb passieren, mit ein wenig Zitronensaft verfeinern. Wegen der geringen Haltbarkeit zügig verzehren. 71 Kb
HOPFEN (Humulus lupulus)
Kaum eine Pflanze genießt in Bayern eine solche Berühmtheit wie der Hopfen, Ausgangsstoff für das allgegenwärtige „flüssige Brot“, das Bier. In Auwäldern, Hecken, aber auch in verwilderten Gärten ist er anzutreffen, und einmal angesiedelt, dankt er aufgrund seines unterirdischen Wurzelwerkes mit einer erstaunliche Standorttreue. Hopfen gehört zu der
Familie der Cannabis-Gewächse, sein Genuss verspricht ruhigen Schlaf und Gemütsaufhellung. Es muss nicht immer Bier sein: Die gelblich grünen Zapfen im Herbst ernten, mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt stehen
lassen. Vor dem Abendessen heiß getrunken, entfaltetet der leicht bitter schmeckende Tee seine volle Wirkung.
HOPFEN (Humulus lupulus) Kaum eine Pflanze genießt in Bayern eine solche Berühmtheit wie der Hopfen, Ausgangsstoff für das allgegenwärtige „flüssige Brot“, das Bier. In Auwäldern, Hecken, aber auch in verwilderten Gärten ist er anzutreffen, und einmal angesiedelt, dankt er aufgrund seines unterirdischen Wurzelwerkes mit einer erstaunliche Standorttreue. Hopfen gehört zu der Familie der Cannabis-Gewächse, sein Genuss verspricht ruhigen Schlaf und Gemütsaufhellung. Es muss nicht immer Bier sein: Die gelblich grünen Zapfen im Herbst ernten, mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt stehen lassen. Vor dem Abendessen heiß getrunken, entfaltetet der leicht bitter schmeckende Tee seine volle Wirkung. 60 Kb
WACHOLDER (Juniperus communis)
Was wäre unser Sauerkraut ohne die Wacholderbeere? Dieses edle Gewürz, das dem Kraut seinen so typischen Geschmack verleiht? Auf trockenen, sonnigen Hügeln fühlt sich der immergrüne Wacholderstrauch wohl, hier entzieht er dem Boden all die Nährstoffe, die er braucht, um die geschmackvollen Beeren zu produzieren. Gepflückt werden sie in reifem Zustand, also sobald sie schwarz sind, empfohlen wird wegen der Aromareife jedoch, dass man den ersten Frost abwartet. Doch nicht nur in der Küche, auch für ein gemütliches, entspannendes Vollbad ist die Beere gut geeignet: Einfach 100 Gramm zerkleinerte Beeren 15 Minuten lang in etwas Wasser kochen und diesen Sud dem Badewasser beigeben.
WACHOLDER (Juniperus communis) Was wäre unser Sauerkraut ohne die Wacholderbeere? Dieses edle Gewürz, das dem Kraut seinen so typischen Geschmack verleiht? Auf trockenen, sonnigen Hügeln fühlt sich der immergrüne Wacholderstrauch wohl, hier entzieht er dem Boden all die Nährstoffe, die er braucht, um die geschmackvollen Beeren zu produzieren. Gepflückt werden sie in reifem Zustand, also sobald sie schwarz sind, empfohlen wird wegen der Aromareife jedoch, dass man den ersten Frost abwartet. Doch nicht nur in der Küche, auch für ein gemütliches, entspannendes Vollbad ist die Beere gut geeignet: Einfach 100 Gramm zerkleinerte Beeren 15 Minuten lang in etwas Wasser kochen und diesen Sud dem Badewasser beigeben. 91 Kb