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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 


Heilpflanzen– Schätze der Region
>> Lesen Sie hier mehr über den Fotografen Robert Lauer.

Anzahl an Bilder: 12
Ordner: 13-impressionen-2014
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Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
Der Spitzwegerich, Arzneipflanze des Jahres 2014,  wächst an Wegrändern, in Parkanlagen und auf Wiesen.  Schon im zeitigen Frühjahr sprießen die schmalen langen Blätter aus der Erde, von Mai bis Ende September sieht man sie blühen.  In Zeiten von Hungersnöten war die Pflanze hoch begehrt, man verarbeitete die Blätter zu frischem Salat. In der Volksmedizin kommen zerdrückte Blätter zur ersten Wundversorgung, so nach einem Insektenstich, in Einsatz. Und bei Hustenreiz wird Tee serviert:  zwei Teelöffel der getrockneten Blätter ziehen 10 Minuten in ¼ Liter heißem Wasser, nach Belieben wird Honig hinzugefügt.
Spitzwegerich (Plantago lanceolata) Der Spitzwegerich, Arzneipflanze des Jahres 2014, wächst an Wegrändern, in Parkanlagen und auf Wiesen. Schon im zeitigen Frühjahr sprießen die schmalen langen Blätter aus der Erde, von Mai bis Ende September sieht man sie blühen. In Zeiten von Hungersnöten war die Pflanze hoch begehrt, man verarbeitete die Blätter zu frischem Salat. In der Volksmedizin kommen zerdrückte Blätter zur ersten Wundversorgung, so nach einem Insektenstich, in Einsatz. Und bei Hustenreiz wird Tee serviert: zwei Teelöffel der getrockneten Blätter ziehen 10 Minuten in ¼ Liter heißem Wasser, nach Belieben wird Honig hinzugefügt. 41 Kb
Schlüsselblume (Primula veris)
Die Schlüsselblume ist in unserer Region auf allen trockenen, sonnigen Wiesen zu finden. Sie ist ab März einer der ersten Frühlingsboten und heißt auch noch Himmelsschlüssel, weil sie sprichwörtlich im Frühjahr den Himmel aufschließt. Obwohl sie unter Naturschutz steht, darf sie zum Eigenbedarf gesammelt werden. Die getrockneten Blütenstände ergeben einen wohlschmeckenden Tee, der bei Husten und Erkältung hilft und beruhigend wirkt. Am besten wirkt dieser Tee, wenn er mit Honig gesüßt wird.
Schlüsselblume (Primula veris) Die Schlüsselblume ist in unserer Region auf allen trockenen, sonnigen Wiesen zu finden. Sie ist ab März einer der ersten Frühlingsboten und heißt auch noch Himmelsschlüssel, weil sie sprichwörtlich im Frühjahr den Himmel aufschließt. Obwohl sie unter Naturschutz steht, darf sie zum Eigenbedarf gesammelt werden. Die getrockneten Blütenstände ergeben einen wohlschmeckenden Tee, der bei Husten und Erkältung hilft und beruhigend wirkt. Am besten wirkt dieser Tee, wenn er mit Honig gesüßt wird. 62 Kb
Veilchen (Viola odorata) 
Das wohlriechende Veilchen blüht im März an Waldrändern und wird wegen seines lieblichen Duftes sehr geschätzt. Anderen Veilchenarten fehlt dieser Duft, sie werden auch nicht medizinisch verwendet. Bei Halsentzündung, Bronchitis, festsitzendem Schleim und zur „Blutreinigung“ verwendet man den Tee gesüßt mit Honig. Äußerlich verwendet man einen Aufguss bei Ekzemen und Hautunreinheiten. Man übergießt einen Esslöffel Veilchenkraut mit ½ l kochendem Wasser, lässt den Sud 15 Minuten ziehen und benutzt den Aufguss zu Waschungen oder Umschlägen.
Veilchen (Viola odorata) Das wohlriechende Veilchen blüht im März an Waldrändern und wird wegen seines lieblichen Duftes sehr geschätzt. Anderen Veilchenarten fehlt dieser Duft, sie werden auch nicht medizinisch verwendet. Bei Halsentzündung, Bronchitis, festsitzendem Schleim und zur „Blutreinigung“ verwendet man den Tee gesüßt mit Honig. Äußerlich verwendet man einen Aufguss bei Ekzemen und Hautunreinheiten. Man übergießt einen Esslöffel Veilchenkraut mit ½ l kochendem Wasser, lässt den Sud 15 Minuten ziehen und benutzt den Aufguss zu Waschungen oder Umschlägen. 50 Kb
Bärlauch (Allium ursinum)  
Bärlauch ist der „unkultivierte Bruder“ des Knoblauchs. Ein besonderes Gebiet mit Bärlauch – Vorkommen  in unserem Landkreis ist der Böhlgrund bei Zell am Ebersberg. Er ist  hilfreich bei Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin und Magen- Darmproblemen.  Sehr gut ist eine Bärlauchpesto: man schneidet  eine Handvoll sorgfältig geputzte junge Bärlauchblätter in feine Stückchen, setzt fein gehackte Pinienkerne nach Belieben hinzu und übergießt das Ganze mit einem milden Olivenöl. Sorgfältig in Gläsern verschlossen hält die Pesto mehrere Monate.  Doch Vorsicht beim Ernten ist geboten: Das Maiglöckchen wächst in gleicher Umgebung, die Blätter sehen sich zum verwechseln ähnlich- sind allerdings hochgiftig!
Bärlauch (Allium ursinum) Bärlauch ist der „unkultivierte Bruder“ des Knoblauchs. Ein besonderes Gebiet mit Bärlauch – Vorkommen in unserem Landkreis ist der Böhlgrund bei Zell am Ebersberg. Er ist hilfreich bei Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin und Magen- Darmproblemen. Sehr gut ist eine Bärlauchpesto: man schneidet eine Handvoll sorgfältig geputzte junge Bärlauchblätter in feine Stückchen, setzt fein gehackte Pinienkerne nach Belieben hinzu und übergießt das Ganze mit einem milden Olivenöl. Sorgfältig in Gläsern verschlossen hält die Pesto mehrere Monate. Doch Vorsicht beim Ernten ist geboten: Das Maiglöckchen wächst in gleicher Umgebung, die Blätter sehen sich zum verwechseln ähnlich- sind allerdings hochgiftig! 59 Kb
Weißdorn (Crataegus monogyna, Crataegus laevigata) 
Weißdornhecken sind neben Schlehen prägend in der hügeligen Landschaft der Haßberge und des Steigerwaldes. Die spitzen Dornen und der unangenehme Geruch der Blüten schrecken manchen Kräutersammler ab. Dabei sind Weißdornblüten und –blätter ein ausgezeichnetes Mittel zur Herzstärkung, die empfohlene Tagesration beträgt zwei bis drei Tassen Tee. Beste Sammelzeit ist Mai oder Juni. Zur Zubereitung von Tee werden 2 Teelöffel des getrockneten Blüten-Blätter-Gemisches  mit einer Tasse heißem Wasser aufgebrüht. Man lässt ihn 20 Minuten ziehen. Aus geschmacklichen Gründen wird er gerne mit Honig verfeinert.
Weißdorn (Crataegus monogyna, Crataegus laevigata) Weißdornhecken sind neben Schlehen prägend in der hügeligen Landschaft der Haßberge und des Steigerwaldes. Die spitzen Dornen und der unangenehme Geruch der Blüten schrecken manchen Kräutersammler ab. Dabei sind Weißdornblüten und –blätter ein ausgezeichnetes Mittel zur Herzstärkung, die empfohlene Tagesration beträgt zwei bis drei Tassen Tee. Beste Sammelzeit ist Mai oder Juni. Zur Zubereitung von Tee werden 2 Teelöffel des getrockneten Blüten-Blätter-Gemisches mit einer Tasse heißem Wasser aufgebrüht. Man lässt ihn 20 Minuten ziehen. Aus geschmacklichen Gründen wird er gerne mit Honig verfeinert. 87 Kb
Ehrenpreis (Veronica officinalis)
Der Ehrenpreis, auch Veronika oder Männertreu genannt, ist in den Haßbergen und  im Steigerwald häufig zu finden, er blüht im Mai und Juni. Der Name Ehrenpreis soll aussagen, dass es eine besonders zu preisende Heilpflanze sei, allerdings wurden für diese Pflanze bis heute keine besonderen Heilwirkungen nachgewiesen. Für eine Tinktur setzt man einem Liter Alkohol (45 %) eine gute Handvoll klein geschnittenes Kraut zu. Diese Mischung wird ca. 14 Tage an einem warmen Ort gelagert, danach abgesiebt und in Flaschen gefüllt. Diese Tinktur kann äußerlich angewendet werden zur Beruhigung der Haut bei Juckreiz.
Ehrenpreis (Veronica officinalis) Der Ehrenpreis, auch Veronika oder Männertreu genannt, ist in den Haßbergen und im Steigerwald häufig zu finden, er blüht im Mai und Juni. Der Name Ehrenpreis soll aussagen, dass es eine besonders zu preisende Heilpflanze sei, allerdings wurden für diese Pflanze bis heute keine besonderen Heilwirkungen nachgewiesen. Für eine Tinktur setzt man einem Liter Alkohol (45 %) eine gute Handvoll klein geschnittenes Kraut zu. Diese Mischung wird ca. 14 Tage an einem warmen Ort gelagert, danach abgesiebt und in Flaschen gefüllt. Diese Tinktur kann äußerlich angewendet werden zur Beruhigung der Haut bei Juckreiz. 45 Kb
Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Viele schöne Legenden ranken sich um das Johanniskraut: die leuchtend gelben Blüten sind ein Symbol für die Sonne, die um Johanni, also der Zeit der Sommer-Sonnwende, ihren höchsten Stand erreicht. Die eingefangenen Sonnenstrahlen sollen Licht in unsere Seele und in unser Gemüt bringen. Äußerlich angewendet ist das Johanniskrautöl ein bewährter Helfer bei Verbrennungen und bei Wundsein. Dazu werden die Blütenstände in ein Glas gelegt, mit Olivenöl bedeckt und an einem warmen Ort fünf Wochen gelagert, ab und zu geschüttelt. Das Öl wird tiefrot. Danach wird es gefiltert (z.B.  Kaffeefilter) und in einer dunklen Flasche gelagert.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) Viele schöne Legenden ranken sich um das Johanniskraut: die leuchtend gelben Blüten sind ein Symbol für die Sonne, die um Johanni, also der Zeit der Sommer-Sonnwende, ihren höchsten Stand erreicht. Die eingefangenen Sonnenstrahlen sollen Licht in unsere Seele und in unser Gemüt bringen. Äußerlich angewendet ist das Johanniskrautöl ein bewährter Helfer bei Verbrennungen und bei Wundsein. Dazu werden die Blütenstände in ein Glas gelegt, mit Olivenöl bedeckt und an einem warmen Ort fünf Wochen gelagert, ab und zu geschüttelt. Das Öl wird tiefrot. Danach wird es gefiltert (z.B. Kaffeefilter) und in einer dunklen Flasche gelagert. 79 Kb
Brennnessel (Urtica dioica)
Sie ist berühmt für die unangenehme Bekanntschaft, die fast jeder schon einmal  mit ihr gemacht hat. Im März/April werden die noch jungen Blätter als frühes Gemüse geschätzt, von Mai bis August werden Blätter gesammelt, die als Tee Verwendung finden: acht Teelöffel frische oder getrocknete Blätter werden mit einem Liter Wasser übergossen. Diesen Sud lässt man  zehn Minuten ziehen, dann werden die Blätter entfernt. Der Tee ist geeignet zum Durchspülen der Nieren, zum Entwässern, bei Nieren- und Blasenleiden, bei Prostatabeschwerden, aber auch bei rheumatischen Erkrankungen und bei Gicht.
Brennnessel (Urtica dioica) Sie ist berühmt für die unangenehme Bekanntschaft, die fast jeder schon einmal mit ihr gemacht hat. Im März/April werden die noch jungen Blätter als frühes Gemüse geschätzt, von Mai bis August werden Blätter gesammelt, die als Tee Verwendung finden: acht Teelöffel frische oder getrocknete Blätter werden mit einem Liter Wasser übergossen. Diesen Sud lässt man zehn Minuten ziehen, dann werden die Blätter entfernt. Der Tee ist geeignet zum Durchspülen der Nieren, zum Entwässern, bei Nieren- und Blasenleiden, bei Prostatabeschwerden, aber auch bei rheumatischen Erkrankungen und bei Gicht. 55 Kb
Mädesüß (Filipendula ulmaria) 
Mädesüß ist ein typischer Bewohner unserer Bachränder und ähnlicher feuchter Standorte. Seine angenehm süß duftenden, weißen Blüten auf bis zu 2m hohen Stängeln sind von Juni bis September weithin sichtbar. Verwendet werden die Blüten in Teemischungen, Blüten und Blätter als Tinktur für Bäder zum allgemeinen Wohlsein und gegen Rheuma: 200 Gramm werden mit 1 Liter Alkohol (40 %) in einer verschließbaren Flasche vermischt und 14 Tage an einem warmen Platz gelagert. Das Gemisch wird gefiltert, die Flüssigkeit in einer dunklen Flasche aufbewahrt.
Mädesüß (Filipendula ulmaria) Mädesüß ist ein typischer Bewohner unserer Bachränder und ähnlicher feuchter Standorte. Seine angenehm süß duftenden, weißen Blüten auf bis zu 2m hohen Stängeln sind von Juni bis September weithin sichtbar. Verwendet werden die Blüten in Teemischungen, Blüten und Blätter als Tinktur für Bäder zum allgemeinen Wohlsein und gegen Rheuma: 200 Gramm werden mit 1 Liter Alkohol (40 %) in einer verschließbaren Flasche vermischt und 14 Tage an einem warmen Platz gelagert. Das Gemisch wird gefiltert, die Flüssigkeit in einer dunklen Flasche aufbewahrt. 90 Kb
Baldrian (Valeriana officinalis)
Der bekannte Baldrian entfaltet eine bekannt beruhigende Wirkung, die man sich vor allem bei Schlafstörungen, bei allgemeiner Nervosität oder auch bei Prüfungsangst zu Nutze macht. Rezept für eine Tinktur:  die Wurzel wird im Herbst aus dem feuchten Boden gezogen und getrocknet. 200 Gramm werden mit 1 Liter Alkohol (45 %) in einer verschließbaren Flasche vermischt und 14 Tage an einem warmen Platz gelagert. Das Gemisch wird gesiebt, die Flüssigkeit in einer dunklen Flasche aufbewahrt. Bei Bedarf nimmt man 30 Tropfen.
Baldrian (Valeriana officinalis) Der bekannte Baldrian entfaltet eine bekannt beruhigende Wirkung, die man sich vor allem bei Schlafstörungen, bei allgemeiner Nervosität oder auch bei Prüfungsangst zu Nutze macht. Rezept für eine Tinktur: die Wurzel wird im Herbst aus dem feuchten Boden gezogen und getrocknet. 200 Gramm werden mit 1 Liter Alkohol (45 %) in einer verschließbaren Flasche vermischt und 14 Tage an einem warmen Platz gelagert. Das Gemisch wird gesiebt, die Flüssigkeit in einer dunklen Flasche aufbewahrt. Bei Bedarf nimmt man 30 Tropfen. 52 Kb
Schöllkraut (Chelidonium majus)
Das Schöllkraut ist von Mai bis Oktober an Weg- und Heckenrändern zu finden. Es gehört zur Familie der Mohngewächse und ist schwach giftig. Lange wurde es bei Gallenerkrankungen und Koliken empfohlen. Heutzutage wird von einer innerlichen Anwendung abgeraten. Dagegen ist die äußerliche Anwendung bei Warzen hilfreich: Man tupft den gelben Milchsaft der frisch gepflückten Pflanze einmal täglich auf die Warze. Diese verschwindet meist nach wenigen Wochen.
Schöllkraut (Chelidonium majus) Das Schöllkraut ist von Mai bis Oktober an Weg- und Heckenrändern zu finden. Es gehört zur Familie der Mohngewächse und ist schwach giftig. Lange wurde es bei Gallenerkrankungen und Koliken empfohlen. Heutzutage wird von einer innerlichen Anwendung abgeraten. Dagegen ist die äußerliche Anwendung bei Warzen hilfreich: Man tupft den gelben Milchsaft der frisch gepflückten Pflanze einmal täglich auf die Warze. Diese verschwindet meist nach wenigen Wochen. 54 Kb
Holunder (Sambucus nigra) 
Der Holunder oder „Holler“ ist in der Volksmedizin eine der wichtigsten Heilpflanzen, zu finden in der Nähe von Dörfern, auf Bauernhöfen und alten Gärten. Er war in früherer Zeit die „Hausapotheke des Bauern“. Besonders der Saft der reifen Beeren wird geschätzt, sowohl zur Stärkung im Winter, als auch bei Fieber und Schmerz. 1 kg der reifen Früchte werden gemeinsam mit 500 Gramm Zucker und dem Saft einer Zitrone in 2 Liter Wasser ca. 1 Stunde gekocht, abgesiebt und bei Bedarf mit etwas Zimt verfeinert. Steril in Flaschen  abgefüllt hält der Saft mehrere Monate.
Holunder (Sambucus nigra) Der Holunder oder „Holler“ ist in der Volksmedizin eine der wichtigsten Heilpflanzen, zu finden in der Nähe von Dörfern, auf Bauernhöfen und alten Gärten. Er war in früherer Zeit die „Hausapotheke des Bauern“. Besonders der Saft der reifen Beeren wird geschätzt, sowohl zur Stärkung im Winter, als auch bei Fieber und Schmerz. 1 kg der reifen Früchte werden gemeinsam mit 500 Gramm Zucker und dem Saft einer Zitrone in 2 Liter Wasser ca. 1 Stunde gekocht, abgesiebt und bei Bedarf mit etwas Zimt verfeinert. Steril in Flaschen abgefüllt hält der Saft mehrere Monate. 73 Kb