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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 


Naturschutzgebiete (Teil 1)
>> Lesen Sie hier mehr über den Fotografen Robert Lauer.
>> Verfasser der Kurzportraits.
Anzahl an Bilder: 12
Ordner: 11-impressionen-2012
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Wintermorgen am Ebelsberg. Das Naturschutzgebiet „Ebelsberg“ mit seinen knapp 30 ha liegt an den Maintalhängen zwischen Ebelsbach und Stettfeld. Es besaß bei seiner Ausweisung 1979 landkreisweit das einzige Vorkommen der Bocksriemenzunge, einer seltenen Orchideenart. Die alte Weinbergslage bietet heute ein Mosaik von Magerwiesen, Magerrasen, Obstbeständen und verbuschten Bereichen, das noch von Resten alter Weinbergmauern durchsetzt sind. Wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten finden hier Lebensraum.
Wintermorgen am Ebelsberg. Das Naturschutzgebiet „Ebelsberg“ mit seinen knapp 30 ha liegt an den Maintalhängen zwischen Ebelsbach und Stettfeld. Es besaß bei seiner Ausweisung 1979 landkreisweit das einzige Vorkommen der Bocksriemenzunge, einer seltenen Orchideenart. Die alte Weinbergslage bietet heute ein Mosaik von Magerwiesen, Magerrasen, Obstbeständen und verbuschten Bereichen, das noch von Resten alter Weinbergmauern durchsetzt sind. Wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten finden hier Lebensraum. 307 Kb
Februargewitter - Ein dramatisches Wetterspiel. Die Mainaue bei Augsfeld, auf 621 ha unter Schutz liegend, bietet das ganze Jahr ein vielfältiges Naturschauspiel.
Im Herbst und Frühjahr sind Schwärme durchziehender Vogelarten zu bewundern, aber auch bemerkenswerte 
Orchideenbestände im verbliebenen Niedermoor oder ´Natur pur´ in Auwäldern sind ein Erlebnis. Artenreiche Stromtalwiesen mit bewegtem Relief sowie durchgehende Schilfgürtel an den Fließgewässern verbinden renaturierte Baggerseen und vervollständigen ein Stück Auenlandschaft, wie sie kaum einer im intensiv genutzten Maintal erwartet.
Februargewitter - Ein dramatisches Wetterspiel. Die Mainaue bei Augsfeld, auf 621 ha unter Schutz liegend, bietet das ganze Jahr ein vielfältiges Naturschauspiel. Im Herbst und Frühjahr sind Schwärme durchziehender Vogelarten zu bewundern, aber auch bemerkenswerte Orchideenbestände im verbliebenen Niedermoor oder ´Natur pur´ in Auwäldern sind ein Erlebnis. Artenreiche Stromtalwiesen mit bewegtem Relief sowie durchgehende Schilfgürtel an den Fließgewässern verbinden renaturierte Baggerseen und vervollständigen ein Stück Auenlandschaft, wie sie kaum einer im intensiv genutzten Maintal erwartet. 149 Kb
Frühlingserwachen an den Tretzendorfer Weihern. Einer der wichtigsten Amphibienlebensräume Unterfrankens ist im Aurachgrund zwischen Unterschleichach und Tretzendorf beheimatet. In den Teichen finden 8 heimische Amphibienarten Lebensraum. Neben den Teichen sind v.a. auch die arten- und orchideenreichen Nasswiesen sowie naturnahe Bachabschnitte und Auwälder  eine Bereicherung für Naturhaushalt und Landschaftsbild. 
Der Dreiklang von Gewässerbiotopen, Auewiesen und Hangwälder ist seit 1993 auf 201 ha geschützt.
Frühlingserwachen an den Tretzendorfer Weihern. Einer der wichtigsten Amphibienlebensräume Unterfrankens ist im Aurachgrund zwischen Unterschleichach und Tretzendorf beheimatet. In den Teichen finden 8 heimische Amphibienarten Lebensraum. Neben den Teichen sind v.a. auch die arten- und orchideenreichen Nasswiesen sowie naturnahe Bachabschnitte und Auwälder eine Bereicherung für Naturhaushalt und Landschaftsbild. Der Dreiklang von Gewässerbiotopen, Auewiesen und Hangwälder ist seit 1993 auf 201 ha geschützt. 346 Kb
Blütenmeer im Weinberg. Der Pfaffen- und Nonnenberg zwischen Ziegelanger und Steinbach stellt eine der bedeutendsten Weinbergslagen im Landkreis dar. In der Weinbergsbereinigung in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts konnte ein Teil der historisch gewachsenen Kulturlandschaft in seiner früheren Ausprägung auf fast 20 ha erhalten werden. Vom Oberhang werden durch die klimatisch begünstigte Lage nicht nur beste Weine in den alten Weinbergsschränken angebaut. Hier haben auch eine Vielzahl seltener, an Wärme angepasste Tier- und Pflanzenarten ein letztes Refugium gefunden. Das Landschaftsbild wird insbesondere durch die markanten, fischgrätförmig angeordneten Weinbergsmauern und Treppen bereichert.
Blütenmeer im Weinberg. Der Pfaffen- und Nonnenberg zwischen Ziegelanger und Steinbach stellt eine der bedeutendsten Weinbergslagen im Landkreis dar. In der Weinbergsbereinigung in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts konnte ein Teil der historisch gewachsenen Kulturlandschaft in seiner früheren Ausprägung auf fast 20 ha erhalten werden. Vom Oberhang werden durch die klimatisch begünstigte Lage nicht nur beste Weine in den alten Weinbergsschränken angebaut. Hier haben auch eine Vielzahl seltener, an Wärme angepasste Tier- und Pflanzenarten ein letztes Refugium gefunden. Das Landschaftsbild wird insbesondere durch die markanten, fischgrätförmig angeordneten Weinbergsmauern und Treppen bereichert. 251 Kb
Orchideenidyll im Urles. Das Mosaik an extensiv genutzten, artenreichen Wiesen und Reste von naturnahen Auwäldern in einem sehr 
abgeschieden gelegenen Waldwiesental bei Aidhausen waren wichtige Gründe für den Schutz des malerischen Urlesbachtals auf 25 ha im Jahr 1999.  
Das Tälchen mit seinem zeitweise versiegenden Urlesbach hat geschichtliche Bedeutung, war hier noch 1350 das Dorf Arnoldsbach mit Besitztümern des Frauenklosters Mariaburghausen beschrieben. Das im Urles gelegene  
sagenumwobene „Nonnenbrünnlein“, eine verschüttete Quelle, soll wieder geöffnet und renaturiert werden.
Orchideenidyll im Urles. Das Mosaik an extensiv genutzten, artenreichen Wiesen und Reste von naturnahen Auwäldern in einem sehr abgeschieden gelegenen Waldwiesental bei Aidhausen waren wichtige Gründe für den Schutz des malerischen Urlesbachtals auf 25 ha im Jahr 1999. Das Tälchen mit seinem zeitweise versiegenden Urlesbach hat geschichtliche Bedeutung, war hier noch 1350 das Dorf Arnoldsbach mit Besitztümern des Frauenklosters Mariaburghausen beschrieben. Das im Urles gelegene sagenumwobene „Nonnenbrünnlein“, eine verschüttete Quelle, soll wieder geöffnet und renaturiert werden. 310 Kb
Farbenspiel am Tümpel. Ein kleiner im Auwald gelegener Amphibientümpel ist durch Schwefelbakterien, die in sehr sauerstoffarmen Gewässern vorkommen können, mit einem rosafarbenen Farbüberzug versehen. Das Schulterbachtal oberhalb von Theinheim wurde 1990 auf 31 ha als repräsentatives Beispiel eines weitgehend offengebliebenen Wiesentales des Steigerwaldes zum Naturschutzgebiet erklärt. Ein vielfältiges Nutzungsmosaik von Grünlandtypen sowie der naturnahe Bachlauf und die Erlenauwälder geben dem Tal sein besonderes Flair.
Farbenspiel am Tümpel. Ein kleiner im Auwald gelegener Amphibientümpel ist durch Schwefelbakterien, die in sehr sauerstoffarmen Gewässern vorkommen können, mit einem rosafarbenen Farbüberzug versehen. Das Schulterbachtal oberhalb von Theinheim wurde 1990 auf 31 ha als repräsentatives Beispiel eines weitgehend offengebliebenen Wiesentales des Steigerwaldes zum Naturschutzgebiet erklärt. Ein vielfältiges Nutzungsmosaik von Grünlandtypen sowie der naturnahe Bachlauf und die Erlenauwälder geben dem Tal sein besonderes Flair. 357 Kb
Sommermorgen am Feilsbachsee. Im Schutzgebiet „Altmain und Sandmagerrasen bei Limbach“ kann die Natur ihre ganze Kraft und Dynamik zumindest noch andeuten. Auf der Limbacher Mainhalbinsel wird die Landschaft durch Hochwässer regelmäßig verändert. 
Die Sandmagerrasen bilden zusammen mit dem Main-Altwässern und Auwaldresten das ökologische Rückgrat der Aue und wurden 1992 auf einem Ausschnitt von 271 ha gesichert.
Sommermorgen am Feilsbachsee. Im Schutzgebiet „Altmain und Sandmagerrasen bei Limbach“ kann die Natur ihre ganze Kraft und Dynamik zumindest noch andeuten. Auf der Limbacher Mainhalbinsel wird die Landschaft durch Hochwässer regelmäßig verändert. Die Sandmagerrasen bilden zusammen mit dem Main-Altwässern und Auwaldresten das ökologische Rückgrat der Aue und wurden 1992 auf einem Ausschnitt von 271 ha gesichert. 246 Kb
Totholz im Morgengrund. Vom Waldmeister-Buchenwald am Steigerwaldanstieg oberhalb von Zell wurden 1998 27 ha als Naturwaldreservat 
vollständig aus jeglicher menschlicher Nutzung genommen. So kann künftig die natürliche Entwicklung dieses Waldes beobachtet werden. Auch wird eine hallstattzeitliche Grabhügelgruppe damit wirksam geschützt.
Der Sage nach wurden hier im 30-jährigen Krieg schwedische Soldaten von Bauern erschlagen und in die tiefe Schlucht des Marsbaches geworfen, wovon der Name Mordgrund noch heute kündet.
Totholz im Morgengrund. Vom Waldmeister-Buchenwald am Steigerwaldanstieg oberhalb von Zell wurden 1998 27 ha als Naturwaldreservat vollständig aus jeglicher menschlicher Nutzung genommen. So kann künftig die natürliche Entwicklung dieses Waldes beobachtet werden. Auch wird eine hallstattzeitliche Grabhügelgruppe damit wirksam geschützt. Der Sage nach wurden hier im 30-jährigen Krieg schwedische Soldaten von Bauern erschlagen und in die tiefe Schlucht des Marsbaches geworfen, wovon der Name Mordgrund noch heute kündet. 278 Kb
Hohe Wand mit gelber Mütze. Wie eine schmucke Girlande umziehen die geschützten Trockenhänge das thronende Bergdorf Altenstein. Durch die oft mühsame Nutzung der Hänge in den vergangenen Jahrhunderten hat sich eine landschaftliche Vielfalt entwickelt, die mit der Schutzgebietsausweisung „Galgenberg-Goßberg“ auf 45 ha vor 27 Jahren anerkannt und gewürdigt wurde. 
Die Hohe Wand oberhalb von Junkersdorf, die einzig freistehende natürliche Felswand im Landkreis, kann nach ihrer Freistellung und Pflege der Magerrasen nun das Landschaftsbild wieder bereichern.
Hohe Wand mit gelber Mütze. Wie eine schmucke Girlande umziehen die geschützten Trockenhänge das thronende Bergdorf Altenstein. Durch die oft mühsame Nutzung der Hänge in den vergangenen Jahrhunderten hat sich eine landschaftliche Vielfalt entwickelt, die mit der Schutzgebietsausweisung „Galgenberg-Goßberg“ auf 45 ha vor 27 Jahren anerkannt und gewürdigt wurde. Die Hohe Wand oberhalb von Junkersdorf, die einzig freistehende natürliche Felswand im Landkreis, kann nach ihrer Freistellung und Pflege der Magerrasen nun das Landschaftsbild wieder bereichern. 221 Kb
Bizarre Kiefern am Fuchsrangen. Das Naturschutzgebiet Simonsberg-Fuchsrangen oberhalb von Pfarrweisach ist auf 14 ha ein Ort der Extreme: wer eine Oase der Ruhe sucht, findet diese im abgeschiedenen Fuchsrangen. Hier geben bizarre alte Kiefern in einer Waldlichtung der Landschaft ihre besondere Eigenart. Der Simonsberg mit seinen arten- und blütenreichen Magerrasen dagegen lässt nach seiner Pflege wieder wunderschöne Blicke vom Bergkreuz in die Weite der Haßberglandschaft mit dem Baunach-Weisach-Hügelland zu.
Bizarre Kiefern am Fuchsrangen. Das Naturschutzgebiet Simonsberg-Fuchsrangen oberhalb von Pfarrweisach ist auf 14 ha ein Ort der Extreme: wer eine Oase der Ruhe sucht, findet diese im abgeschiedenen Fuchsrangen. Hier geben bizarre alte Kiefern in einer Waldlichtung der Landschaft ihre besondere Eigenart. Der Simonsberg mit seinen arten- und blütenreichen Magerrasen dagegen lässt nach seiner Pflege wieder wunderschöne Blicke vom Bergkreuz in die Weite der Haßberglandschaft mit dem Baunach-Weisach-Hügelland zu. 289 Kb
Novembernebel an der Hohen Wart. Die Wart, ein geschichtsträchtiger Berg am Stadtrand von Königsberg, stellt die nördliche Begrenzung des mit 1055 ha landkreisgrößten Naturschutzgebietes „Hohe Wann“ dar. Von seinem mit 6 alten Linden umsäumten Plateau ist ein 
faszinierender Blick auf den Schlossberg, den Haßbergtrauf mit vorgelagertem Grabfeld und bei guter Sicht bis in die Rhön möglich. In Richtung Süden schweift der Blick über die Stadt Haßfurt und dem Maintal auf den Steigerwald.
Novembernebel an der Hohen Wart. Die Wart, ein geschichtsträchtiger Berg am Stadtrand von Königsberg, stellt die nördliche Begrenzung des mit 1055 ha landkreisgrößten Naturschutzgebietes „Hohe Wann“ dar. Von seinem mit 6 alten Linden umsäumten Plateau ist ein faszinierender Blick auf den Schlossberg, den Haßbergtrauf mit vorgelagertem Grabfeld und bei guter Sicht bis in die Rhön möglich. In Richtung Süden schweift der Blick über die Stadt Haßfurt und dem Maintal auf den Steigerwald. 167 Kb
Schneerieseln auf der Urwiese. Mit dem Naturschutzgebiet „Trockenhänge und Urwiese bei Junkersdorf“ wurde auf 135 ha ein typisches Stück alter Kulturlandschaft am mittleren Haßbergtrauf unter Schutz gestellt. Das vielfältige Mosaik von Wäldern, Waldwiesen, wärmeliebenden Säumen, Magerwiesen, Trockenrasen sowie Obstbäumen, Hecken und Hohlwegen mit all seinem Artenreichtum entstand durch menschliche Nutzung der Landschaft über viele Jahrhunderte.
Schneerieseln auf der Urwiese. Mit dem Naturschutzgebiet „Trockenhänge und Urwiese bei Junkersdorf“ wurde auf 135 ha ein typisches Stück alter Kulturlandschaft am mittleren Haßbergtrauf unter Schutz gestellt. Das vielfältige Mosaik von Wäldern, Waldwiesen, wärmeliebenden Säumen, Magerwiesen, Trockenrasen sowie Obstbäumen, Hecken und Hohlwegen mit all seinem Artenreichtum entstand durch menschliche Nutzung der Landschaft über viele Jahrhunderte. 186 Kb