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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 


Naturdenkmäler (Teil 2)
>> Lesen Sie hier mehr über den Fotografen Robert Lauer.
>> Verfasser der Kurzportraits.
Anzahl an Bilder: 12
Ordner: 10-naturdenkmal-teil2
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„Spitzberg“ bei Limbach
Auf dem Spitzberg zwischen Limbach und Sand haben sich aufgrund der extremen Standortbedingungen (nährstoffarme, trockene und stark geneigte Böden) Magerrasen entwickelt. Diese artenreiche Wiesen, auf denen z.B. Goldaster, Heidenelke oder Schillergras zu finden sind, bieten verschiedenen Heuschreckenarten Lebensraum: auf den kurzrasigen, mit Schafen beweideten Magerrasen sind Verkannter Grashüpfer, Rotleibiger Grashüpfer oder Heidegrashüpfer zuhause. Diese sind wiederum Nahrungsgrundlage für den Neuntöter, der in den dornigen Gebüschen am Spitzberg seine Heimat findet.
„Spitzberg“ bei Limbach Auf dem Spitzberg zwischen Limbach und Sand haben sich aufgrund der extremen Standortbedingungen (nährstoffarme, trockene und stark geneigte Böden) Magerrasen entwickelt. Diese artenreiche Wiesen, auf denen z.B. Goldaster, Heidenelke oder Schillergras zu finden sind, bieten verschiedenen Heuschreckenarten Lebensraum: auf den kurzrasigen, mit Schafen beweideten Magerrasen sind Verkannter Grashüpfer, Rotleibiger Grashüpfer oder Heidegrashüpfer zuhause. Diese sind wiederum Nahrungsgrundlage für den Neuntöter, der in den dornigen Gebüschen am Spitzberg seine Heimat findet. 314 Kb
„Mönchgrube“ bei Haßfurt
Regelmäßige Überschwemmungen prägen das Bild dieses schönen Mainauebereichs.
Es berichtet folgende Sage von der Mönchsgrube: „Am Nordrand der Altach liegt ein trichterförmiger See, nur ein paar Dezimalen groß, die so genannte Mönchsgrube. Frau Sage erzählt, Thereser Klosterinsassen seien nach einem Besuch im Frauenkloster Mariaburghausen mit ihrem Schlitten auf die leicht gefrorene, überschneite Grube geraten und eingebrochen. Mann und Ross seien in dem unergründlich tiefen See verschwunden.“
(wörtlich übernommen aus: Josef Kehl, Chronik von Haßfurt. Die Geschichte eines fränkischen Landstädtchens, Würzburg 1948, S. 309)
„Mönchgrube“ bei Haßfurt Regelmäßige Überschwemmungen prägen das Bild dieses schönen Mainauebereichs. Es berichtet folgende Sage von der Mönchsgrube: „Am Nordrand der Altach liegt ein trichterförmiger See, nur ein paar Dezimalen groß, die so genannte Mönchsgrube. Frau Sage erzählt, Thereser Klosterinsassen seien nach einem Besuch im Frauenkloster Mariaburghausen mit ihrem Schlitten auf die leicht gefrorene, überschneite Grube geraten und eingebrochen. Mann und Ross seien in dem unergründlich tiefen See verschwunden.“ (wörtlich übernommen aus: Josef Kehl, Chronik von Haßfurt. Die Geschichte eines fränkischen Landstädtchens, Würzburg 1948, S. 309) 136 Kb
„Linden mit Bildstock“ bei Horhausen
Von der Ferne gesehen bilden diese beiden Linden eine harmonische Einheit, es scheint, hier stünde ein mächtiger Einzelbaum. Doch tatsächlich stehen hier 2 Linden! Sie wurden vor 180 Jahren in der Mainaue bei Horhausen beidseitig eines Bildstockes gepflanzt. Derartige Ensembles dienen in fränkisch-christlicher Tradition oftmals der Erinnerung an einen Unfall. Im Laufe der Zeit konnten sich die Bäume dank ihrer hervorragenden Standortvoraussetzungen und des respektvollen Umganges mit ihnen prächtig entwickeln und werden heute vielerorts als Naturdenkmäler geschützt.
„Linden mit Bildstock“ bei Horhausen Von der Ferne gesehen bilden diese beiden Linden eine harmonische Einheit, es scheint, hier stünde ein mächtiger Einzelbaum. Doch tatsächlich stehen hier 2 Linden! Sie wurden vor 180 Jahren in der Mainaue bei Horhausen beidseitig eines Bildstockes gepflanzt. Derartige Ensembles dienen in fränkisch-christlicher Tradition oftmals der Erinnerung an einen Unfall. Im Laufe der Zeit konnten sich die Bäume dank ihrer hervorragenden Standortvoraussetzungen und des respektvollen Umganges mit ihnen prächtig entwickeln und werden heute vielerorts als Naturdenkmäler geschützt. 406 Kb
„Kellerlinden“ in Karbach
Karbach befinden sich acht Lindenbäume, die ca. 160 bis 260 Jahre alt sind und im Volksmund die „Kellerlinden“ genannt werden. Ihren Namen haben sie von dem Keller am Hang gegenüber den Linden, der in früheren Zeiten als wertvoller, vielgenutzter Kühlraum treue Dienste leistete. Heute dient er Fledermäusen als Winterquartier:
in den frostfreien tiefen Spalten überwintern einige wenige Fransenfledermäuse und Braune Langohren.
„Kellerlinden“ in Karbach Karbach befinden sich acht Lindenbäume, die ca. 160 bis 260 Jahre alt sind und im Volksmund die „Kellerlinden“ genannt werden. Ihren Namen haben sie von dem Keller am Hang gegenüber den Linden, der in früheren Zeiten als wertvoller, vielgenutzter Kühlraum treue Dienste leistete. Heute dient er Fledermäusen als Winterquartier: in den frostfreien tiefen Spalten überwintern einige wenige Fransenfledermäuse und Braune Langohren. 449 Kb
„Dorfweiher mit Linde und Weide“ in Fabrikschleichach
Dieses inmitten von Fabrikschleichach angesiedelte einmalige Ensemble von Dorfweiher und Großbäumen ist wunderschön anzusehen und spiegelt in weitgehend unverfälschter Weise eine Dorfstruktur wider, wie sie sich traditionell über Jahrhunderte hinweg vielerorts in der Region entwickelt und in Fabrikschleichach in vorbildlicher Weise gehalten hat. Die mächtigen Bäume in unmittelbarer Nähe des Gewässers sind Schutzraum und Nahrungsquelle für eine Vielfalt von heimischen Vögeln und Insekten.
„Dorfweiher mit Linde und Weide“ in Fabrikschleichach Dieses inmitten von Fabrikschleichach angesiedelte einmalige Ensemble von Dorfweiher und Großbäumen ist wunderschön anzusehen und spiegelt in weitgehend unverfälschter Weise eine Dorfstruktur wider, wie sie sich traditionell über Jahrhunderte hinweg vielerorts in der Region entwickelt und in Fabrikschleichach in vorbildlicher Weise gehalten hat. Die mächtigen Bäume in unmittelbarer Nähe des Gewässers sind Schutzraum und Nahrungsquelle für eine Vielfalt von heimischen Vögeln und Insekten. 454 Kb
„Hunneneiche“ in Untermerzbach
Die bekannte Hunneneiche steht zwar am südwestlichen Rand von Untermerzbach, gilt aber trotzdem als ein Wahrzeichen des Dorfes. Ihr Alter schätzen Fachleute auf fast 500 Jahre. Der Baum, ein Naturdenkmal, ist rund 25 m hoch. 2004 brachen aus seiner Krone zwei Hauptäste herunter, deshalb ist sein Erscheinungsbild nicht mehr füllig. Der beeindruckende Stamm hat einen Umfang von 7 Metern.
„Hunneneiche“ in Untermerzbach Die bekannte Hunneneiche steht zwar am südwestlichen Rand von Untermerzbach, gilt aber trotzdem als ein Wahrzeichen des Dorfes. Ihr Alter schätzen Fachleute auf fast 500 Jahre. Der Baum, ein Naturdenkmal, ist rund 25 m hoch. 2004 brachen aus seiner Krone zwei Hauptäste herunter, deshalb ist sein Erscheinungsbild nicht mehr füllig. Der beeindruckende Stamm hat einen Umfang von 7 Metern. 334 Kb
„Zwei Linden am Baunachweg“ bei Leuzendorf
Den beiden im leicht ansteigenden Gelände stehenden Linden, die ein Kruzifix einrahmen, kommt eine große landschaftsgestaltende Bedeutung zu, da die Landschaft weitgehend ausgeräumt und auf weiten Flächen landwirtschaftlich genutzt wird. Durch diesen freien Stand sind diese zwei stattlichen Linden in ihren Kronen besonders den Unbilden des Wetters ausgesetzt und müssen regelmäßig beobachtet und bei Gefährdung behandelt werden.
„Zwei Linden am Baunachweg“ bei Leuzendorf Den beiden im leicht ansteigenden Gelände stehenden Linden, die ein Kruzifix einrahmen, kommt eine große landschaftsgestaltende Bedeutung zu, da die Landschaft weitgehend ausgeräumt und auf weiten Flächen landwirtschaftlich genutzt wird. Durch diesen freien Stand sind diese zwei stattlichen Linden in ihren Kronen besonders den Unbilden des Wetters ausgesetzt und müssen regelmäßig beobachtet und bei Gefährdung behandelt werden. 401 Kb
„Gebrünnsee“ bei Westheim
Bei dem bei Westheim gelegenen Gebrünnsee handelt es sich um eine Doline (Erdeinbruch im Gipskeuper), die sich zu einem versumpften Quellmoor entwickelt hat, das 1939 unter Schutz gestellt wurde. Leider wurde das Quellmoor zeitweise als Fischteich genutzt, was die wertvolle Artenzusammensetzung des Moores zerstörte. Seit Aufgabe dieser Nutzung erholt sich der quellgespeiste See in den letzten Jahren langsam und entwickelt sich zu einem naturnahen Gewässer. Die malerischen Bruchweiden am Ufer sind Teil des Gehölzbestandes, der das Landschaftsbild in der Westheimer Flur prägt.
„Gebrünnsee“ bei Westheim Bei dem bei Westheim gelegenen Gebrünnsee handelt es sich um eine Doline (Erdeinbruch im Gipskeuper), die sich zu einem versumpften Quellmoor entwickelt hat, das 1939 unter Schutz gestellt wurde. Leider wurde das Quellmoor zeitweise als Fischteich genutzt, was die wertvolle Artenzusammensetzung des Moores zerstörte. Seit Aufgabe dieser Nutzung erholt sich der quellgespeiste See in den letzten Jahren langsam und entwickelt sich zu einem naturnahen Gewässer. Die malerischen Bruchweiden am Ufer sind Teil des Gehölzbestandes, der das Landschaftsbild in der Westheimer Flur prägt. 438 Kb
„Kirchenlinde“ in Limbach
Als unter Balthasar Neumann 1751–1755 die prachtvolle Wallfahrtskirche „Maria Heimsuchung“ erbaut wurde, war die mächtige Linde rechts vor dem Gebäudeeingang schon über 250 Jahre alt. Dennoch ist der christliche Ursprung der Standortwahl sehr wahrscheinlich, denn Wallfahrten zu diesem Ort fanden bereits im 13./14. Jahrhundert statt. Die Linde hat sich über die Jahrhunderte hinweg prächtig entwickelt und ist wahrhaft eine Bereicherung der gesamten Anlage.
„Kirchenlinde“ in Limbach Als unter Balthasar Neumann 1751–1755 die prachtvolle Wallfahrtskirche „Maria Heimsuchung“ erbaut wurde, war die mächtige Linde rechts vor dem Gebäudeeingang schon über 250 Jahre alt. Dennoch ist der christliche Ursprung der Standortwahl sehr wahrscheinlich, denn Wallfahrten zu diesem Ort fanden bereits im 13./14. Jahrhundert statt. Die Linde hat sich über die Jahrhunderte hinweg prächtig entwickelt und ist wahrhaft eine Bereicherung der gesamten Anlage. 383 Kb
„Linde“ bei Treinfeld
Die Linde steht näher bei Hebendorf als bei Treinfeld. Sie ist 450 Jahre alt und ragt über den „Schönleinsplatz“, den die Karten „Hoffeld“ nennen. Seit 2010 ist sie von einer ausgedehnten Photovoltaikanlage umgeben. Ihre charakteristisch trockene Krone ist auf einen Blitzeinschlag von 1940 zurückzuführen. Obwohl ihr Blatttrieb gering ist, gilt sie wegen ihrer vielen Höhlungen als ökologisch wertvoll.
„Linde“ bei Treinfeld Die Linde steht näher bei Hebendorf als bei Treinfeld. Sie ist 450 Jahre alt und ragt über den „Schönleinsplatz“, den die Karten „Hoffeld“ nennen. Seit 2010 ist sie von einer ausgedehnten Photovoltaikanlage umgeben. Ihre charakteristisch trockene Krone ist auf einen Blitzeinschlag von 1940 zurückzuführen. Obwohl ihr Blatttrieb gering ist, gilt sie wegen ihrer vielen Höhlungen als ökologisch wertvoll. 285 Kb
„Baumgruppe am Bildstock“ bei Prappach
Ungefähr 400 m südlich des Ortsausgangs von Prappach Richtung Haßfurt stehen rechts der Straße zwei prächtige ca. 150 Jahre alte Kastanien, die einen Bildstock einrahmen. Diese Gruppe zieht zwingend die Blicke eines jeden Straßenbenutzers auf sich, da sie weit und breit in der weiten, landwirtschaftlich genutzten Fläche der einzige Fixpunkt für das Auge ist. Die Bäume sind Prachtstücke von Kastanien, da sie sich ungestört und ohne Einengungen entwickeln konnten.
„Baumgruppe am Bildstock“ bei Prappach Ungefähr 400 m südlich des Ortsausgangs von Prappach Richtung Haßfurt stehen rechts der Straße zwei prächtige ca. 150 Jahre alte Kastanien, die einen Bildstock einrahmen. Diese Gruppe zieht zwingend die Blicke eines jeden Straßenbenutzers auf sich, da sie weit und breit in der weiten, landwirtschaftlich genutzten Fläche der einzige Fixpunkt für das Auge ist. Die Bäume sind Prachtstücke von Kastanien, da sie sich ungestört und ohne Einengungen entwickeln konnten. 214 Kb
„Baumgruppe mit Feldkreuz“ bei Wonfurt
Die Tradition der Feldkreuze, oft errichtet in Kombination mit symbolträchtigen Bäumen, wurde in unserer Region über Jahrhunderte hinweg von der damaligen Bevölkerung als Zeichen ihres Glaubens errichtet.
Dieser Baum, nahe Wonfurt zwischen Straße und neuem Radweg Richtung Haßfurt gelegen, steht ebenfalls in dieser Tradition, er ist jedoch vergleichsweise jung. Man schätzt sein Alter auf ca. 120 Jahre. Dank günstiger Standortbedingungen hat er sich jedoch mittlerweile zu einem mächtigen Solitärbaum entwickelt.
„Baumgruppe mit Feldkreuz“ bei Wonfurt Die Tradition der Feldkreuze, oft errichtet in Kombination mit symbolträchtigen Bäumen, wurde in unserer Region über Jahrhunderte hinweg von der damaligen Bevölkerung als Zeichen ihres Glaubens errichtet. Dieser Baum, nahe Wonfurt zwischen Straße und neuem Radweg Richtung Haßfurt gelegen, steht ebenfalls in dieser Tradition, er ist jedoch vergleichsweise jung. Man schätzt sein Alter auf ca. 120 Jahre. Dank günstiger Standortbedingungen hat er sich jedoch mittlerweile zu einem mächtigen Solitärbaum entwickelt. 291 Kb