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Köstlichkeiten aus der Region - Impressionen aus dem Landkreis Haßberge

Die nachstehende Motivreihe "Köstlichkeiten aus der Region" entstammt aus dem Kalendarium des Abfallkalenders 2016 und ist Nachfolgerin der Motivreihen "Impressionen aus dem Landkreis Hassberge" (2003-2015).

 

 


Kirchen und Kapellen (Teil 2)
>> Lesen Sie hier mehr über die Künstlerin Martina Engelhardt.
>> Verfasser der Kurzportraits.
Anzahl an Bilder: 14
Ordner: 08-kirche-u-kapellen-teil2
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Katholische Kirche „Maria Himmelfahrt“ in Kirchlauter (Januar 2009)
Die Kirche an der Lauter muss es schon früh gegeben haben: 1145 noch „lutere“ genannt, erhält der Ort 1373 durch sie seinen unverwechselbaren Namen. 1446 wird die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. Barock und Rokoko waren in den Haßbergen die grosse Bauzeit für Schlösser und Kirchen. Auch in Kirchlauter entstand von 1752 – 1754 ein neues Gotteshaus hoch über dem Dorf an der Stelle des Vorgängerbaus. Teile des Chors der alten Kirche wurden in den Neubau mit einbezogen. Dort hat man 1977 mittelalterliche Fresken freigelegt. Der schlichte, dreigeschossige Turm tritt deutlich vor die Fassade. Er trägt in einer Nische die Figur der Maria Immaculata. Drei Portale führen in das Langhaus, drei Altäre dominieren den Innenraum.
Katholische Kirche „Maria Himmelfahrt“ in Kirchlauter (Januar 2009) Die Kirche an der Lauter muss es schon früh gegeben haben: 1145 noch „lutere“ genannt, erhält der Ort 1373 durch sie seinen unverwechselbaren Namen. 1446 wird die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. Barock und Rokoko waren in den Haßbergen die grosse Bauzeit für Schlösser und Kirchen. Auch in Kirchlauter entstand von 1752 – 1754 ein neues Gotteshaus hoch über dem Dorf an der Stelle des Vorgängerbaus. Teile des Chors der alten Kirche wurden in den Neubau mit einbezogen. Dort hat man 1977 mittelalterliche Fresken freigelegt. Der schlichte, dreigeschossige Turm tritt deutlich vor die Fassade. Er trägt in einer Nische die Figur der Maria Immaculata. Drei Portale führen in das Langhaus, drei Altäre dominieren den Innenraum. 259 Kb
Katholische Kirche „St. Michael und St. Johannes
der Täufer“ in Eltmann (Februar 2009)
Die heutige Kirche ist bereits der vierte Kirchenbau an diesem Standort. Einer Missionskapelle folgte ein romanisches Gotteshaus, danach wurde eine gotische Kirche gebaut. Hiervon zeugt noch heute die kostbare Sakramentskapelle. 1835 – 1838 entstand, nach Plänen des königlich-bayerischen Hofbaumeisters Leo von Klenze, das vierte Gebäude. Einfache, aber wirkungsvolle Dekorationsmittel setzte er ein: Die großflächige Westseite wird durch große vertikale Rundbogenfenster aufgelöst, ein Bogenfries umläuft unterhalb der Traufe die Kirche. Die dem Rathaus zugewandte Giebelseite wirkt durch sein großes Portal mit den darüber liegenden drei Rundbogenfenstern und der Fensterrosette im Giebelfeld mit Bogenfries aufgelockert und anschaulich. Da die Hallenkirche zu nüchtern wirkte, wurden bei der Restaurierung 1881 – 1882 Farbfenster eingesetzt.
Katholische Kirche „St. Michael und St. Johannes der Täufer“ in Eltmann (Februar 2009) Die heutige Kirche ist bereits der vierte Kirchenbau an diesem Standort. Einer Missionskapelle folgte ein romanisches Gotteshaus, danach wurde eine gotische Kirche gebaut. Hiervon zeugt noch heute die kostbare Sakramentskapelle. 1835 – 1838 entstand, nach Plänen des königlich-bayerischen Hofbaumeisters Leo von Klenze, das vierte Gebäude. Einfache, aber wirkungsvolle Dekorationsmittel setzte er ein: Die großflächige Westseite wird durch große vertikale Rundbogenfenster aufgelöst, ein Bogenfries umläuft unterhalb der Traufe die Kirche. Die dem Rathaus zugewandte Giebelseite wirkt durch sein großes Portal mit den darüber liegenden drei Rundbogenfenstern und der Fensterrosette im Giebelfeld mit Bogenfries aufgelockert und anschaulich. Da die Hallenkirche zu nüchtern wirkte, wurden bei der Restaurierung 1881 – 1882 Farbfenster eingesetzt. 198 Kb
Evangelische Pfarrkirche
„St. Bonifatius“ in Unfinden (März 2009)
Die älteste Urkunde über die Kirchengemeinde Unfinden stammt aus dem Jahr 1291. Der Turmunterbau der Pfarrkirche und die Sakristei sind spätgotisch, der Turmaufbau ist viergeschossig und mit Schießscharten und Klangöffnungen versehen. Die in die Kirchenfenster eingearbeiteten Glasbilder zeigen die Auferweckung der Tochter des Jairus, Jesus mit seinen drei Hauptjüngern, Christus am Kreuz, Luther und Melanchthon. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 1846 schlug der Blitz in den Turm ein, ohne zu zünden. Er riss viele Schiefer und Bretter ab. Die Renovierung erfolgte 1860, der Turm selbst wurde 1879 repariert, 1911 wurde der Turmknopf aufgesetzt. 1983 erfolgten eine umfassende Außenrenovierung der Kirche und die Erneuerung des Schieferdaches vom Kirchturm.
Evangelische Pfarrkirche „St. Bonifatius“ in Unfinden (März 2009) Die älteste Urkunde über die Kirchengemeinde Unfinden stammt aus dem Jahr 1291. Der Turmunterbau der Pfarrkirche und die Sakristei sind spätgotisch, der Turmaufbau ist viergeschossig und mit Schießscharten und Klangöffnungen versehen. Die in die Kirchenfenster eingearbeiteten Glasbilder zeigen die Auferweckung der Tochter des Jairus, Jesus mit seinen drei Hauptjüngern, Christus am Kreuz, Luther und Melanchthon. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 1846 schlug der Blitz in den Turm ein, ohne zu zünden. Er riss viele Schiefer und Bretter ab. Die Renovierung erfolgte 1860, der Turm selbst wurde 1879 repariert, 1911 wurde der Turmknopf aufgesetzt. 1983 erfolgten eine umfassende Außenrenovierung der Kirche und die Erneuerung des Schieferdaches vom Kirchturm. 240 Kb
Katholische Kirche „St. Michael“ in Leuzendorf (April 2009)
Die Kirche St. Michael zu Leuzendorf ist wohl eine der schönsten Kirchen in unserem Landkreis. Erbaut wurde sie 1732 bis 1735, als Baumeister gilt Balthasar Neumann. Im Stil des fränkischen Frührokoko hat sie einen Hochaltar, zwei Seitenaltäre und eine Kanzel und anstelle eines Turmes einen Dachreiter mit zwei kleinen Glocken. Statt eines Altarbildes steht hinter dem Tabernakelaufbau ein großes Kruzifix, dessen eingefallener Korpus noch einmal das Gesicht des Herrn zeigt, eine Seltenheit der Darstellung, die es in Deutschland nur noch einmal geben soll. In der Bekrönung in den Giebelstücken der Altäre sind herrliche Putten und Wolkengloriolen zu sehen. Die Kanzel ist von den vier Evangelisten umgeben, die von starkem Muscheldekor eingerahmt werden. Selbst die Orgel ist noch aus der Bauzeit der Kirche erhalten und hat den damaligen Originalbarockklang.
Katholische Kirche „St. Michael“ in Leuzendorf (April 2009) Die Kirche St. Michael zu Leuzendorf ist wohl eine der schönsten Kirchen in unserem Landkreis. Erbaut wurde sie 1732 bis 1735, als Baumeister gilt Balthasar Neumann. Im Stil des fränkischen Frührokoko hat sie einen Hochaltar, zwei Seitenaltäre und eine Kanzel und anstelle eines Turmes einen Dachreiter mit zwei kleinen Glocken. Statt eines Altarbildes steht hinter dem Tabernakelaufbau ein großes Kruzifix, dessen eingefallener Korpus noch einmal das Gesicht des Herrn zeigt, eine Seltenheit der Darstellung, die es in Deutschland nur noch einmal geben soll. In der Bekrönung in den Giebelstücken der Altäre sind herrliche Putten und Wolkengloriolen zu sehen. Die Kanzel ist von den vier Evangelisten umgeben, die von starkem Muscheldekor eingerahmt werden. Selbst die Orgel ist noch aus der Bauzeit der Kirche erhalten und hat den damaligen Originalbarockklang. 338 Kb
Evangelische Kirche „Schlosskirche“ in Maroldsweisach (Mai 2009)
Bereits 1528 wurde in Maroldsweisach der erste evangelische Gottesdienst gehalten, das früheste Zeugnis für das Vordringen der Reformation in den Raum um die Zeilberge. 1555 wurde die selbstständige Pfarrei Maroldsweisach gestiftet und 1568 ließ Wolf Dietrich von Altenstein das erste evangelische Gotteshaus gebaut. Die heutige Kirche wurde 1723 – 1725 von Johann Georg Salb geplant und errichtet. Der Turm ist für das hohe Kirchenschiff mit dem doppelten Mansardendach eigentlich zu niedrig. Er ist klar in zwei Teile gegliedert, die offensichtlich aus verschiedenen Bauepochen stammen: ein verputzter quadratischer Stumpf und ein achteckiger Aufbau aus sauberen Sandsteinquadern, der die doppelte Zwiebel trägt.
Evangelische Kirche „Schlosskirche“ in Maroldsweisach (Mai 2009) Bereits 1528 wurde in Maroldsweisach der erste evangelische Gottesdienst gehalten, das früheste Zeugnis für das Vordringen der Reformation in den Raum um die Zeilberge. 1555 wurde die selbstständige Pfarrei Maroldsweisach gestiftet und 1568 ließ Wolf Dietrich von Altenstein das erste evangelische Gotteshaus gebaut. Die heutige Kirche wurde 1723 – 1725 von Johann Georg Salb geplant und errichtet. Der Turm ist für das hohe Kirchenschiff mit dem doppelten Mansardendach eigentlich zu niedrig. Er ist klar in zwei Teile gegliedert, die offensichtlich aus verschiedenen Bauepochen stammen: ein verputzter quadratischer Stumpf und ein achteckiger Aufbau aus sauberen Sandsteinquadern, der die doppelte Zwiebel trägt. 315 Kb
Evangelische Kirche in Gleisenau (Juni 2009)
1711 aus dem Nachlass des letzten protestantischen Mitgliedes der Fuchs von Bimbach und Dornheim erbaut, ist sie eine einfache, schöne und stimmige evangelische Kirche, die, dank einer umfassenden Renovierung von 2002, freundlich strahlt in frischem Weiß mit ockerfarbenen Kanten und Pilastern. Ihr Turm tritt deutlich aus der Fassade hervor. Wer an seinem Fuß die Jahreszahl „1912“ liest, der weiß, dass die schieferne Haube kein echter Barock sein kann. Tatsächlich trug das rote Satteldach bis dahin nur den fast graziös wirkenden Dachreiter. So hat es von der Ferne den Anschein, als ob die Kirche zwei Türme hätte. Erfreulicherweise gehört sie zu den evangelischen Kirchen, die durchgehend geöffnet sind.
Evangelische Kirche in Gleisenau (Juni 2009) 1711 aus dem Nachlass des letzten protestantischen Mitgliedes der Fuchs von Bimbach und Dornheim erbaut, ist sie eine einfache, schöne und stimmige evangelische Kirche, die, dank einer umfassenden Renovierung von 2002, freundlich strahlt in frischem Weiß mit ockerfarbenen Kanten und Pilastern. Ihr Turm tritt deutlich aus der Fassade hervor. Wer an seinem Fuß die Jahreszahl „1912“ liest, der weiß, dass die schieferne Haube kein echter Barock sein kann. Tatsächlich trug das rote Satteldach bis dahin nur den fast graziös wirkenden Dachreiter. So hat es von der Ferne den Anschein, als ob die Kirche zwei Türme hätte. Erfreulicherweise gehört sie zu den evangelischen Kirchen, die durchgehend geöffnet sind. 221 Kb
Katholische Kirche „Heiliger Georg“ zu Roßstadt (Juli 2009)
Bis zur Säkularisation 1802/03 wurde Roßstadt von der Pfarrei Trunstadt betreut. 1744 beschlossen die Dorfbewohner, eine eigene Kirche zu errichten, 1746 wurde der Grundstein gelegt und im Herbst 1747 erfolgte die Einweihung. Das kleine barocke Gotteshauses ist ein zweiachsiges Gebäude mit einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor. Ein achtseitiger Dachreiter mit einer Kuppel ersetzt den Turm. Die Kirche ist dem Heiligen Georg geweiht. 1844 wurde der Innenraum der Kirche neu ausgemalt, und 1847 die Sakristei an der Chorstirnwand angebaut. Eine grundlegende Renovierung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege erhielt die Roßstadter Kirche in den Jahren 1996/97 im Hinblick auf die anstehende 250-Jahr-Feier.
Katholische Kirche „Heiliger Georg“ zu Roßstadt (Juli 2009) Bis zur Säkularisation 1802/03 wurde Roßstadt von der Pfarrei Trunstadt betreut. 1744 beschlossen die Dorfbewohner, eine eigene Kirche zu errichten, 1746 wurde der Grundstein gelegt und im Herbst 1747 erfolgte die Einweihung. Das kleine barocke Gotteshauses ist ein zweiachsiges Gebäude mit einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor. Ein achtseitiger Dachreiter mit einer Kuppel ersetzt den Turm. Die Kirche ist dem Heiligen Georg geweiht. 1844 wurde der Innenraum der Kirche neu ausgemalt, und 1847 die Sakristei an der Chorstirnwand angebaut. Eine grundlegende Renovierung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege erhielt die Roßstadter Kirche in den Jahren 1996/97 im Hinblick auf die anstehende 250-Jahr-Feier. 260 Kb
Die Marienwallfahrtskirche genannt „Ritterkapelle“ in Haßfurt (August 2009)
Eine wahre Perle der Steinmetzkunst ist die Ritterkapelle in Haßfurt. 1390 wurde der Bau der Marienwallfahrtskirche begonnen. Im Jahr 1406 gründeten der Haßfurter Oberpfarrer Dr. Johannes Ambundi und der Ritter Dieter Fuchs von Wallberg eine Priesterbruderschaft, der zahlreiche Ritter und Adelige beitraten und die sich des Weiterbaus der Marienkapelle annahm. Noch heute erinnert ein dreifach gereihter Wappenfries mit über 240 Adels- und Ritterwappen am Choraußenbau an den beträchtlichen Einfluss des Adels auf Bauablauf und Ausstattung. Die Weihe erfolgte 1465. Unter Fürstbischof Julius Echter wurde das Langhaus erhöht und im Stil der Echtergotik eingewölbt. 1856 bis 1865 erfolgte eine nur teilweise vollendete Restaurierung mit neugotischem Umbau, wodurch sich nun an einen hohen, spätgotischen Chor ein einschiffiges, nachgotisch gewölbtes Langhaus anschließt. Auffällig ist auch der Gegensatz zwischen dem reich gegliederten, edlen Chorbau und dem schlichten Langhaus.
Die Marienwallfahrtskirche genannt „Ritterkapelle“ in Haßfurt (August 2009) Eine wahre Perle der Steinmetzkunst ist die Ritterkapelle in Haßfurt. 1390 wurde der Bau der Marienwallfahrtskirche begonnen. Im Jahr 1406 gründeten der Haßfurter Oberpfarrer Dr. Johannes Ambundi und der Ritter Dieter Fuchs von Wallberg eine Priesterbruderschaft, der zahlreiche Ritter und Adelige beitraten und die sich des Weiterbaus der Marienkapelle annahm. Noch heute erinnert ein dreifach gereihter Wappenfries mit über 240 Adels- und Ritterwappen am Choraußenbau an den beträchtlichen Einfluss des Adels auf Bauablauf und Ausstattung. Die Weihe erfolgte 1465. Unter Fürstbischof Julius Echter wurde das Langhaus erhöht und im Stil der Echtergotik eingewölbt. 1856 bis 1865 erfolgte eine nur teilweise vollendete Restaurierung mit neugotischem Umbau, wodurch sich nun an einen hohen, spätgotischen Chor ein einschiffiges, nachgotisch gewölbtes Langhaus anschließt. Auffällig ist auch der Gegensatz zwischen dem reich gegliederten, edlen Chorbau und dem schlichten Langhaus. 190 Kb
Katholische Wallfahrtkirche „Zeiler Käppele“ in Zeil am Main (September 2009)
Weit schweift der Blick des Wanderers vom Kapellenberg, wo bereits 1727 eine Muttergotteskapelle errichtet wurde, über die Steigerwaldhänge und das Maintal. Nach dem Vorbild einer romanischen Kathedrale in Frankreich wurde 1894 mit dem Bau einer Kapelle im neuromanischen Stil begonnen. Der Sandstein wurde kostenlos in einem Steinbruch hinter der Kapelle gebrochen, unentgeltlich wurden die kunstvollen Tür- und Fenstergewandungen von Steinbruchbesitzern aus Zeil geliefert und die nötigen Fuhren und Transporte von Bauern durchgeführt. 1948 und 1950 wurden Kriegsschäden beseitigt und am 18. Juli 1954 konnte die teilweise umgebaute und restaurierte Bergkapelle eingeweiht werden.
Katholische Wallfahrtkirche „Zeiler Käppele“ in Zeil am Main (September 2009) Weit schweift der Blick des Wanderers vom Kapellenberg, wo bereits 1727 eine Muttergotteskapelle errichtet wurde, über die Steigerwaldhänge und das Maintal. Nach dem Vorbild einer romanischen Kathedrale in Frankreich wurde 1894 mit dem Bau einer Kapelle im neuromanischen Stil begonnen. Der Sandstein wurde kostenlos in einem Steinbruch hinter der Kapelle gebrochen, unentgeltlich wurden die kunstvollen Tür- und Fenstergewandungen von Steinbruchbesitzern aus Zeil geliefert und die nötigen Fuhren und Transporte von Bauern durchgeführt. 1948 und 1950 wurden Kriegsschäden beseitigt und am 18. Juli 1954 konnte die teilweise umgebaute und restaurierte Bergkapelle eingeweiht werden. 345 Kb
Evangelische Dekanatskirche in Rügheim (Oktober 2009)
Die Rügheimer Kirche hat eine lange, bewegte Geschichte hinter sich: Erstmals wurde sie als Steinkirche 1150 – 1170 urkundlich erwähnt. Um 1520 verließ der Prior des Königsberger Augustiner Klosters, Georg Büttner, die katholische Kirche, tritt der Lehre Luthers bei und wird 1525 der erste evangelische Pfarrer Rügheims. 1691 wird die niedrige Decke höher gewölbt, 1734 wird der Turm erhöht und von 1704 bis 1805 ein Wächterhäuslein für den Turmwächter eingebaut. 1866 erfolgt die erste große Kirchenrenovierung. 1966 wurden die 52 Bildtafeln an den Emporenbrüstungen freigelegt, die der Kirche ein besonderes Gepräge verleihen.
Evangelische Dekanatskirche in Rügheim (Oktober 2009) Die Rügheimer Kirche hat eine lange, bewegte Geschichte hinter sich: Erstmals wurde sie als Steinkirche 1150 – 1170 urkundlich erwähnt. Um 1520 verließ der Prior des Königsberger Augustiner Klosters, Georg Büttner, die katholische Kirche, tritt der Lehre Luthers bei und wird 1525 der erste evangelische Pfarrer Rügheims. 1691 wird die niedrige Decke höher gewölbt, 1734 wird der Turm erhöht und von 1704 bis 1805 ein Wächterhäuslein für den Turmwächter eingebaut. 1866 erfolgt die erste große Kirchenrenovierung. 1966 wurden die 52 Bildtafeln an den Emporenbrüstungen freigelegt, die der Kirche ein besonderes Gepräge verleihen. 288 Kb
Katholische Pfarrkirche „Heilige Dreifaltigkeit und
St.Laurentius“ in Bundorf (November 2009)
In der von prächtigen Fachwerkhäusern umrahmten Dorfmitte steht die katholische Pfarrkirche beim Schloss, ein mächtiger Spätbarockbau aus dem Jahre 1731, die dem Heiligen Laurentius geweiht wurde. Der Kirchturm wurde 1611 als ein „altfränkisch Werk' bezeichnet. Damals stellte man fest, daß die Kirche für den Ort zu klein sei, aber nicht erweitert werden könne, da die vielen Gaden auf dem Kirchhof nicht abgebrochen werden sollten. Erst 120 Jahre später entschloß man sich zu dem Neubau. 1901 wurde das Gotteshaus restauriert, ebenso aufwendig am Anfang unseres Jahrhunderts. Charakteristisch für die Kirche ist ihr dreigeschossiger Turm mit achteckiger Schieferhaube und ebenfalls achteckiger Laterne.
Katholische Pfarrkirche „Heilige Dreifaltigkeit und St.Laurentius“ in Bundorf (November 2009) In der von prächtigen Fachwerkhäusern umrahmten Dorfmitte steht die katholische Pfarrkirche beim Schloss, ein mächtiger Spätbarockbau aus dem Jahre 1731, die dem Heiligen Laurentius geweiht wurde. Der Kirchturm wurde 1611 als ein „altfränkisch Werk' bezeichnet. Damals stellte man fest, daß die Kirche für den Ort zu klein sei, aber nicht erweitert werden könne, da die vielen Gaden auf dem Kirchhof nicht abgebrochen werden sollten. Erst 120 Jahre später entschloß man sich zu dem Neubau. 1901 wurde das Gotteshaus restauriert, ebenso aufwendig am Anfang unseres Jahrhunderts. Charakteristisch für die Kirche ist ihr dreigeschossiger Turm mit achteckiger Schieferhaube und ebenfalls achteckiger Laterne. 174 Kb
Katholische Kirche „Heilig Kreuz“ in Neuses (Dezember 2009)
Die überraschend große Kirche „Heilig-Kreuz' wurde 1743 nach dem Vorbild Balthasar Neumanns durch den Eberner Baumeister Georg Danzer im Barockstil erbaut. Die grobkörnigen Steine der Kirche stammen aus dem Rottensteiner Steinbruch. Das Gotteshaus liegt erhöht inmitten des Dorfes, ist nach Westen gerichtet und über eine repräsentative Treppe zugänglich. Der spätbarocke, viersäulige Hochaltar ist ein herrliches Werk und hat das zentrale Thema der Kreuzigung. 1767 schaffte man die Orgel an. Der Taufstein aus dem 17. Jahrhundert ergänzt den Kirchenraum stilvoll. Die Kirche wurde in den Jahren 1987 bis 1990 hervorragend renoviert und ist so zu einem Schmuckstück im Ensemble unserer fränkischen Dorfkirchen geworden.
Katholische Kirche „Heilig Kreuz“ in Neuses (Dezember 2009) Die überraschend große Kirche „Heilig-Kreuz' wurde 1743 nach dem Vorbild Balthasar Neumanns durch den Eberner Baumeister Georg Danzer im Barockstil erbaut. Die grobkörnigen Steine der Kirche stammen aus dem Rottensteiner Steinbruch. Das Gotteshaus liegt erhöht inmitten des Dorfes, ist nach Westen gerichtet und über eine repräsentative Treppe zugänglich. Der spätbarocke, viersäulige Hochaltar ist ein herrliches Werk und hat das zentrale Thema der Kreuzigung. 1767 schaffte man die Orgel an. Der Taufstein aus dem 17. Jahrhundert ergänzt den Kirchenraum stilvoll. Die Kirche wurde in den Jahren 1987 bis 1990 hervorragend renoviert und ist so zu einem Schmuckstück im Ensemble unserer fränkischen Dorfkirchen geworden. 220 Kb
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