Umwelt schützen im Alltag – Mehrweg statt Einweg

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Der bessere Weg: Der Mehrwegbecher rechts

2.800.000.000! Es ist ein Trendsetter, der sich hinter dieser Zahl verbirgt: Coffee-to-go, der Fitmacher zwischendurch! Zeit zum Genießen bleibt auf der Strecke. 2,8 Milliarden Einwegbecher landen auf diese Art und Weise im Müll. Allein in Deutschland, Jahr für Jahr.

Der Trend ist, so scheint es, nicht zu stoppen, und die Wirtschaft boomt: 43.000 Bäume fallen für das Papier,11.000 Tonnen Kunststoff finden ihren Einsatz,  rund 1,5 Milliarden Liter Wasser wird verbraucht. Als Zugabe gibt es Pappmanschetten gegen heiße Finger und Rührstäbchen. Durchschnittliche Nutzungsdauer eines Coffee-to-go Bechers: 15 Minuten.

Man kann es auch anders sehen, und somit ist hier jeder Einzelne gefordert: 2.800.000.000 Mal entscheidet der Endverbraucher, ob er sich der Einwegkultur unterwerfen oder dagegen stemmen will, er entscheidet, welchen Komfort er in Anspruch nimmt – und wo für ihn eine Grenze überschritten wird. Denn es gibt Alternativen, der Mehrwegbecher ist eine davon. Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf  hat bereits umgestellt.  Und sie betont: „wir brauchen eine Trendumkehr“.

Übrigens: New York hat den Wegwerfbecher aus Polystyrol verboten, mittlerweile gehört dort der Mehrwegbecher unterwegs zur Standartausrüstung. Und San Francisco hat sich diesem Weg angeschlossen. So weit geht man in Deutschland noch nicht, man setzt hier auf die Freiwilligkeit, doch für die Abfallberatung ist eines klar: der Einwegbecher führt aus der Sicht des Umweltschutzes in eine Sackgasse, der bessere Weg ist:  Coffee-to-go im Mehrwegbecher.